Pool-Test positiv

Zittern an der nächsten Schule, Klasse muss zuhause bleiben: Ist es Corona?

Corona-Selbsttest: „Lolli-Tests“ zum Nachweis von SARS-CoV-2-Erregern.
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Der „Lolli-Tests“ zum Nachweis von Corona hat in der Walburgisschule angeschlagen.

[Update 30. Juni, 12.00 Uhr] Die nächste Schule in Werl meldet einen positiven Pool-Test in einer Klasse: An der Walburgisschule gibt es einen Fall, bestätigt Schulleiterin Andrea Humpert auf Anfrage. Die Eltern der Klasse sind am Dienstagmorgen unmittelbar nach Vorliegen des Test-Ergebnisses informiert worden, dass sie ihre Kinder zuhause lassen und sie nun einzeln testen sollen.

Werl - Die Hoffnung: Die Viruslast in der Probe sei sehr gering gewesen.

Daher, sagt Andrea Humpert, hoffe man darauf, dass es eben nicht eine Corona-Infektion eines Schülers mit dann weit reichenden Folgen ist. Am Mittwoch hoffe man auf genauere Ergebnisse, um das weitere Verfahren abstimmen zu können. Auch am Mittwoch sollen die Schüler wegbleiben, dann werden die besorgten Eltern informiert.

Entspannung an anderen Schulen: alles negativ

Ansonsten zeichnet sich an den Werler Schulen eine Entspannung der Corona-Lage ab. Die morgendlichen Testungen an den Schulen haben bislang keinen weiteren Positivfall ans Licht gebracht. Das teilen die Schulen bei einer Umfrage mit.

„Alle Tests sind negativ gewesen“, freut sich Michael Prünte, Rektor am städtischen Marien-Gymnasium. Eigentlich war Montag der obligatorische Test-Tag; aber wegen der Zeugniskonferenzen blieb die Schule zu. Das MG verlegte den Test-Rhythmus auf Dienstag. Belastet durch „permanente Anspannung“ gab es am Breilsgraben ein Aufatmen: Die Tests waren allesamt unauffällig. Das MG werde aber sicherheitshalber alle Dinge, „wo Begegnungen nicht nötig sind“, zurückfahren, sagt Prünte

Sekundarschule Werl: Es war die Delta-Variante

„Keine positiven Tests an den Ursulinenschulen Werl“ vermeldet auch Anne-Kristin Brunn, Schulleiterin der beiden Ursulinenschulen. Gleiches an der gebeutelten Sälzer-Sekundarschule: „Bei unseren Testergebnissen am Montag lagen keine positiven Ergebnisse vor. Hoffentlich bleibt dies am Mittwoch so“, sagt Sandra Schenkel, Schulleiterin der Sekundarschule. Mittlerweile steht fest, dass einer der beiden Zehntklässler, der vor gut zwei Wochen positiv erkrankt war, die Delta-Mutation in sich trug. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Bei dem anderen Fall der 10. Klasse gab es nicht ausreichend Probenmaterial.

„Aber es zeigt, dass alle Anstrengungen richtig waren“, sagt Kreis-Sprecher Wilhelm Müschenborn. Die Schule war für einen Tag geschlossen worden, danach gab es einen Massenabstrich bei Schülern und Lehrern. Die Delta-Variante war bei den Zehntklässlern erwartet worden, jetzt bestätigte das Labor das am Dienstagmorgen. In der Nacht zu Donnerstag läuft die Quarantäne für die 123 Sekundarschüler aus.

Ortsteile bislang nicht betroffen

„Bislang ist Büderich nicht betroffen“, sagt auch Stefan Cordes, Schulleiter der Marienschule Büderich. Das gilt auch für den Ortsteil Westönnen: „Wir hatten bis heute keine positiven Tests und bleiben auch optimistisch, dass dies bis zu den Sommerferien und auch darüber hinaus so bleibt“, teilt Ursula Steinhoff, kommissarische Schulleiterin der St.-Josef-Schule mit. Die Norbertschule ist unterdessen geschlossen. Nach zwei Fällen in Klassen wechselte die Grundschule in den Distanzunterricht. Entspannung hingegen auch an der Petri-Grundschule: „An unserer Schule gibt es nach wie vor keine positiven Fälle und wir hoffen sehr, dass dies so bleibt“, sagt Kim Wawroschek, kommissarische Schulleiterin der Petrischule

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