Quarantäne läuft aus

Nach Corona-Fällen: Gute Nachrichten aus dem Seniorenheim

Das Caritas-Seniorencentrum St. Michael in Werl ist wieder „coronafrei“.
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Das Caritas-Seniorencentrum St. Michael in Werl ist wieder „coronafrei“.

Erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Caritas-Seniorenzentrum St. Michael: Den positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeitern und Bewohnern gehe es gut, sagte Einrichtungsleiter Daniel Romberg am Freitag auf Anfrage. Neue Fälle seien nicht mehr hinzugekommen. Die Quarantäne laufe am Samstag aus. „Dann sind wir wieder coronafrei.“

Am Montag hatte zunächst die Einrichtung und kurz darauf auch der Kreis Soest über acht Corona-Fälle im Seniorenheim am Propst-Hamm-Weg berichtet, darunter ein 82-Jähriger Bewohner, der bereits am Freitag zuvor im Krankenhaus gestorben war. Er hatte nur kurz in St. Michael gewohnt und war noch nicht geimpft worden.

Eine weitere ungeimpfte Bewohnerin werde noch stationär im Krankenhaus behandelt, so Romberg. Den zwei doppelt geimpften Bewohnern, die positiv getestet worden waren, gehe es aber weiter gut. Sie hätten keinerlei Symptome gezeigt, ihre Quarantäne ende am heutigen Samstag.

Von den vier positiv getesteten Mitarbeitern, die alle nicht geimpft waren, sind zwei bereits wieder im Einsatz, die beiden anderen kehren voraussichtlich nächste Woche zurück. Auch ihnen gehe es gut.

Romberg ist froh, dass es zu keinem größeren Ausbruchsgeschehen gekommen ist: „Maßgeblich waren die Maßnahmen zur Eindämmung, die wir sehr schnell getroffen haben.“ Auch die hohe Impfquote habe wohl ihren Teil beigetragen. Die Tatsache, dass zwei doppelt Geimpfte zwar positiv getestet wurden, aber nicht erkrankten, spricht auch nach Expertenmeinung für die Wirksamkeit des Vakzins.

Besuchsverbot endet

Mit dem Ende der Quarantäne werde ab dem heutigen Samstag auch das Besuchsverbot für den Wohnbereich 3 wieder aufgehoben, sagt Romberg. Das Treffen mit Bewohnern in Besuchszimmern sei wieder möglich. Romberg legt Wert auf die Feststellung, dass das Besuchsverbot nicht zu einer kompletten Isolation der Bewohner geführt habe. Schließlich hätten sie innerhalb der Einrichtung weiter soziale Kontakte gehabt. Außerdem habe sich eigens eine dafür abgestellte Mitarbeiterin um die emotionalen Bedürfnisse der Bewohner in dieser besonderen Zeit gekümmert.

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