Mehrere Corona-Fälle

Kindergarten bleibt zwei Wochen komplett geschlossen

Der Marianne-Heese-Kindergarten in Werl bleibt wegen mehrerer Corona-Fälle zwei Wochen geschlossen.
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Der Marianne-Heese-Kindergarten in Werl bleibt wegen mehrerer Corona-Fälle zwei Wochen geschlossen.

Wegen mehrerer Corona-Fälle in unterschiedlichen Gruppen wird ein Kindergarten in Werl für zwei Wochen komplett geschlossen.

Werl - Inzwischen gebe es positive Corona-Tests bei zwei Erzieherinnen und vier Kindern in drei von vier Gruppen, sagte Ute Mansfeld, Leiterin des Marianne-Heese-Familienzentrums auf Anfrage. Das Kreisgesundheitsamt habe daraufhin angeordnet, dass der gesamte Kindergarten zwei Wochen geschlossen bleibt. Der Kreis bestätigte am Montagnachmittag die Schließung eines Werler Kindergartens bis einschließlich 3. Mai, ohne explizit den Namen der Einrichtung zu nennen.

Außerdem soll es am Mittwoch eine behördlich angeordnete PCR-Abstrichaktion im Kindergarten für alle Kinder und Erzieher geben, die die Einrichtung im Werler Westen seit dem 12. April besucht haben. Über die Termine würden die Eltern noch per Mail oder telefonisch informiert, so Mansfeld. Bis zur Abstrichaktion sollen alle Kinder zuhause bleiben, um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen. Wie es weiter geht, würden die Eltern dann am Mittwoch direkt vom Gesundheitsamt erfahren.

Eine verhängte Quarantäne gilt grundsätzlich nur für die Infizierten und die direkten Kontaktpersonen. Eltern, deren Kinder nicht positiv getestet wurden, aber trotzdem in Quarantäne sind, wird aber vom Kreis empfohlen, Rücksprache mit dem Arbeitgeber zu halten oder bei schulpflichtigen Geschwisterkindern mit der Schule Kontakt aufzunehmen.

Mansfeld zeigt sich betroffen: „Natürlich haben wir damit gerechnet, dass es irgendwann auch uns treffen kann, aber das nun alles so schnell geht und der gesamte Kindergarten schließen muss, nimmt einen schon mit. Das tut mir sehr leid.“ Sie hoffe, dass alle schnell wieder gesund werden beziehungsweise gesund bleiben.

Gruppentrennung hat Grenzen

Dass trotz der auch im Heese-Kindergarten praktizierten Gruppentrennung gleich drei Gruppen betroffen sind, habe auch damit zu tun, dass diese Gruppentrennung Grenzen habe, erläuterte Mansfeld. So gebe es nun mal Geschwisterkinder, die unterschiedliche Gruppen besuchen oder auch Erzieher, deren Kinder in einer anderen Gruppe betreut werden.

Bereits am Sonntag hatte der Kindergarten die Eltern darüber informiert, dass die Einrichtung am Montag vorsorglich geschlossen bleibt. Der Kreis hatte zu diesem Zeitpunkt bereits für zwei Gruppen Quarantäne angeordnet.

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