Diesmal läuft alles glatt

Behinderten-Werkstätten: Ärzte impfen 290-mal an einem Tag

Piks im Pkw: Arzt Thomas Roden impft einen Mitarbeiter des Börde-Industrie-Service im Auto.
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Piks im Pkw: Arzt Thomas Roden impft einen Mitarbeiter des Börde-Industrie-Service im Auto.

Bei der ersten Impf-Aktion beim Börde-Industie-Service (BIS) Ende März hatte eine Panne mit zu kalt gewordenem Impfstoff für Aufregung gesorgt, beim zweiten Impftermin lief nun alles glatt. Arzt Thomas Roden verimpfte innerhalb von etwa sechs Stunden 120 Moderna-Dosen. Ein Großteil der Angestellten und Beschäftigten mit Behinderungen ist nun doppelt geimpft.

Werl - BIS-Betriebsleiter Fred Wenselowski zeigte sich am Freitagnachmittag erleichtert darüber, dass alles gut geklappt hat. Nun hätten alle das Gefühl, dass sie alles getan haben, was in der aktuellen Situation möglich ist.

Natürlich sei es kein gewöhnlicher Arbeitstag gewesen und eine gewisse Anspannung habe man vielen angemerkt, so Wenselowski. Insgesamt sei es aber ruhiger verlaufen als Ende März. Und das nicht nur, weil dieses Mal alles glatt lief, sondern auch, weil schon alle wussten, was auf sie zukommt und die Abläufe routinierter vonstatten gingen.

Anders als beim ersten Impftermin musste der Impfstoff dieses Mal nicht über Nacht im Kühlschrank gelagert werden, sondern wurde erst am Freitagmorgen, direkt vor dem Impfen, angeliefert. Ende März war der Impfstoff im Kühlschrank kurzzeitig zu kalt geworden und durfte deshalb nicht mehr verimpft werden. Mit einer schnellen Nachlieferung konnte der Termin damals aber noch gerettet werden.

Von Infektionen bislang verschont

Trotz doppelter Impfung werde man auch in den kommenden Wochen an den Corona-Regeln im Betrieb festhalten, sagte Wenselowski. „Bislang haben wir das Glück, dass wir keinen positiven Corona-Fall in der Werkstatt hatten.“ Diese seien immer rechtzeitig zuhause oder spätestens bei den Einlasskontrollen aufgefallen.

Die wenigen Impflinge, die Freitag den ersten Piks bekamen, werden ihre Zweitimpfung im Impfzentrum erhalten, erläuterte Wenselowski.

Auch im zweiten Werler Betriebsteil der Börde-Werkstätten, in der Wichern-Werkstatt, stand am Freitag die zweite große Impfaktion statt. Dort wurden 168 Impfdosen gespritzt.

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