Ermittler gehen von Brandstiftung aus

Brand bei Turflon: Noch immer keine Hinweise auf Täter

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Ende Februar stand das 20 mal 60 Meter große Zelt bei Turflon in Büderich, in dem neben Strohballen auch Maschinen und Fahrzeuge abgestellt waren, in Flammen.

„Es gibt keine Hinweise auf einen Täter“, erklärt Thomas Schmelzer, der bei der Staatsanwaltschaft in Arnsberg für den Brand eines Leichtbauzeltes auf dem Turflon-Gelände in Büderich zuständig ist.

Werl-Büderich - Damit bleibt die Brandursache wohl letztendlich ungeklärt. Ende Februar stand das 20 mal 60 Meter große Zelt, in dem neben Strohballen auch Maschinen und Fahrzeuge abgestellt worden sind , in Flammen.

Die größte Sorge der Werler Feuerwehr war seinerzeit, dass das Feuer auch auf angrenzende Möbellager überspringen könnte. Das konnte die Wehr allerdings verhindern.

Turflon-Chef Guido Münstermann ist dementsprechend heute noch dankbar, dass nicht mehr passiert ist. Münstermann bestätigt, dass in der vergangenen Woche die letzten Gespräche mit der Versicherung stattgefunden haben. Die Schadenssumme liege, so wie zuvor angenommen, im sechsstelligen Bereich. „Ein T-Träger des Zeltes steht noch“, sagt Münstermann.

Man habe geprüft, inwieweit das Zelt noch zu gebrauchen sei. Ergebnis: Es muss komplett abgerissen werden. Nach und nach mache man sich jetzt an den Wiederaufbau, so Münstermann. Die abgebrannten landwirtschaftlichen Maschinen und Fahrzeuge sind zum Teil schon ersetzt worden. Der Brandermittlungsbericht geht übrigens von einer Brandstiftung aus. „Es konnten keine anderen Brandursachen festgestellt werden“, erklärt Schmelzer, dabei gehe man nach einem Ausschlussprinzip vor.

Laut Schmelzer ist das „Verfahren nicht weggelegt“. Stattdessen gleiche die Staatsanwaltschaft den Brand mit anderen Brandgeschehen ab. Guido Münstermann hat hingegen ein Schreiben erhalten, dass die Ermittlungen seitens der Staatsanwaltschaft eingestellt sind. Die Ursache bleibt vorerst ungeklärt.

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