Altenheim-Evakuierung am Montagabend

Spezialfahrzeug der Werler Malteser nach Bombenfund in Köln angefordert

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Die Werler Malteser brachten in Köln Menschen nach der Evakuierung zurück in ihre Wohnungen.

Hilfe in der Domstadt: Die Einsatzeinheit der Werler Malteser wurde am Montag zu einer groß angelegten Evakuierung nach Köln gerufen.

Werl/Köln – Nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten im Laufe des Nachmittags rund 6800 Menschen ihre Wohnung im Stadtteil Kalk verlassen. 

Im Evakuierungsgebiet liegt unter anderem ein Altenheim, daher wurden Einheiten aus ganz NRW hinzugezogen. 

Da die Malteser aus Werl über ein spezielles Fahrzeug für den Rollstuhltransport verfügen, wurden sie gegen 19 Uhr alarmiert, um mit vier Helfern auszurücken.

 Die Aufgabe der Einsatzkräfte aus Werl: die Bewohner nach der Entschärfung der Bombe zu ihren Wohnungen zurückzubringen. Der Einsatz wurde gegen Mitternacht beendet. 

Bei dem Spezialfahrzeug handelt es sich um ein Betreuungsfahrzeug der zweiten Generation, das 2018 durch das Innenministerium NRW angeschafft wurde, um gerade im Bereich des Behindertentransports besser aufgestellt zu sein. 

Insgesamt wurden 25 Fahrzeuge dieser Bauart angeschafft, fünf für den Regierungsbezirk Arnsberg. Es war der zweite Einsatz dieser Art für die Malteser Werl. Im September war das Fahrzeug bei einer Evakuierung in Bochum im Einsatz.

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