Bienenzüchter aus Ense und Werl

Zum Wohl der Bienen: So wird man Imker

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Die Bienenfreunde Christoph Busemann, Kayu, Khaled Knis und Martin Grohmann (von links).

Westönnen/Ense - Zum „Tag der deutschen Imkerei“ lud nun der Enser Imkerverein ein. Interessierte erhielten einen Einblick in das Leben der fleißigen Insekten und die Arbeit der Bienenzüchter.

Zum „Tag der offenen Tür“ kamen rund 100 Besucher zum Bienenstand von Christoph Busemann in Westönnen. Direkt am Eingang ein erstes Anschauungs- und Rätselobjekt: ein Tisch mit einem großen Wachsblock darauf. Für diesen galt es das richtige Gewicht zu schätzen.

Als Hauptpreis gab es den Ableger eines Bienenvolks zu gewinnen. Der Wachsblock wiegt 17,8 Kilo. Bis auf 500 Gramm genau schätzte Marcel Seifert das Gewicht. Er bekommt nun in den nächsten Tagen sein erstes Bienenvolk.

Besuchertag in Westönnen

Als Westönner wird er von Christoph Busemann beim Start in die Imkerei begleitet. Den Interessierten wurden am Besuchstag aber auch Einblicke in die Imkerei gegeben und Zusammenhänge zwischen Insekten und Bestäubung von Obst erläutert. Verschiedene Honige konnten verkostet und käuflich erworben werden.

Saatgutmischungen wurden ebenfalls verteilt. So können Bienenfreunde ein- und mehrjährige Blumenwiesen anlegen. Für weitere Interessenten steht Saatgut auch weiterhin bei den Imkerfreunden zur Abholung bereit.

Wie wird man Imker?

Wie immer stand den Besuchern allerhand an Informationsmaterial zur Mitnahme zur Verfügung. Zur großen Freude des Vereins, zeigte mancher Gast ganz konkretes Interesse an der Imkerei. So konnten gleich vor Ort Fragen beantwortet werden: Wie werde ich Imker? Woher bekomme ich Bienen? Was kann oder muss ich tun, um Imker zu werden? In diesem Zusammenhang sei auch auf die Internetseite des Imkervereins Ense hingewiesen (imkerverein-ense.de).

Weitere sinnvolle Informationen gibt es auf der Seite: die-honigmacher.de. Ein paar grundsätzliche Regeln gelte es zu beachten, so der Imkerverein. Bienenhalter müssen ihre Bienen bei der Tierseuchenkasse anmelden.

Mitgliedschaft im Imkerverein

Das Kreisveterinäramt braucht außerdem eine kurze Mitteilung über den Standort der Bienen. Eine Mitgliedschaft in einem Imkerverein sei ratsam, aber nicht zwingend nötig. Immerhin bekomme man bei den Experten Informationen und Ratschläge zu den Bienen, zu verschiedenen Betriebsweisen und Hinweise zur Bekämpfung der gefürchteten Varroamilbe.

Die nächste Veranstaltung rund um die Biene ist übrigens am Sonntag, 6. Oktober, auf dem Werler Bauernmarkt. Das Thema lautet dann: Imkerei und Schäferei. Hierzu liefert Vorsitzender Christoph Busemann einen alten Spruch, der aber alles andere als zutreffend sei: Wer Bienen hält und Schafe, verdient sein Geld im Schlafe.

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