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Erstes Fest nach Corona: Schützenbezirk hat eine neue Jungkönigin

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Von: Thomas Nitsche

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Gruppenbild nach der Proklamation: Karsten Heimann (links), Robert Briese (Dritter von links), Benjamin Pieper (Mitte), Hendrik Schüngel (Dritter von rechts) und Jan Düllmann (rechts) gratulierten den erfolgreichen Nachwuchsschützen (vordere Reihe, von links): Bezirksjungschützenkönigin Marika Lethaus, Bezirksschülerschützenkönig Paul Fischer, Bezirksschülerprinz Fabian Becker und Bezirksjugendprinzessin Marlene Wulf.
Gruppenbild nach der Proklamation: Karsten Heimann (links), Robert Briese (Dritter von links), Benjamin Pieper (Mitte), Hendrik Schüngel (Dritter von rechts) und Jan Düllmann (rechts) gratulierten den erfolgreichen Nachwuchsschützen (vordere Reihe, von links): Bezirksjungschützenkönigin Marika Lethaus, Bezirksschülerschützenkönig Paul Fischer, Bezirksschülerprinz Fabian Becker und Bezirksjugendprinzessin Marlene Wulf. © Thomas Nitsche

Großer Jubel brandete unter den Schützen des Bezirks Werl-Ense am Samstag um 16.44 Uhr in Mawicke auf. Die erste Schützenkönigin nach der langen Corona-Pause ist ermittelt.

Mawicke – Beim Bezirksjungschützentag holte Marika Lethaus vom Schützenverein Hilbeck den Holzadler mit dem 122. Schuss aus dem Kugelfang.

Auch beim Armbrustschießen zum Bezirksschülerschützenkönig waren die Hilbecker erfolgreich. Paul Fischer setzte sich gegen die Konkurrenz durch. Bei der anschließenden Proklamation übergab der Bezirksvorstand um Jan Düllmann der neuen Bezirksjugendprinzessin Marlene Wulf von der Sebastianus-Schützenbruderschaft Werl und dem neuen Bezirksschülerprinz von der Sebastianus-Schützenbruderschaft Westönnen die Insignien. Sie werden den Bezirk Werl-Ense am kommenden Wochenende beim Diözesanjungschützentag in Mantinghausen vertreten.

800 Schützen und Musiker

Rund 800 Schützen und Musiker zogen nach der Proklamation der neuen Regenten und Prinzen durch das Dorf. Die Parade fand auf der Hubertus-Schützen-Straße statt. Am Abend klang der Bezirksjungschützentag mit der Jungschützenfete im Zelt aus.

Zuvor hatte Jan Düllmann vom Bezirksjungschützenvorstand sowie die Gastgeber Benedikt Böhmer (Brudermeister Mawicke) und Dirk Vorrath (Jungschützenmeister Mawicke) die zahlreichen Schützen begrüßt.

Der Mawicker Jungschützenmeister sagte, dass es schön sei, nach drei Jahren wieder die Uniform zu tragen und die Schützengemeinschaft zu sehen. Er ging auf das 50-jährige Jubiläum der Jungschützen Mawicke ein und meinte, dass es für ihn was ganz Besonderes sei, den Bezirksjungschützentag und das Jubiläum gemeinsam in Mawicke feiern zu können. Er erinnerte daran, dass vor 50 Jahren ein Dutzend Mawicke die Nachwuchsschützen gegründet hatten und die Jungschützen über die Jahre immer sehr aktiv gewesen seien.

Friedenstaube neben Orden

Jan Düllmann sagte, dass das Coronavirus das Schützenwesen sehr belastet habe. Er hofft, dass in diesem Jahr alle Bruderschaften und Vereine ihre Feste ohne großartige Corona-Zwischenfälle feiern können. Er erinnerte daran, dass nicht nur die Corona-Pandemie das Leben auf den Kopf gestellt habe. „Auch das Hochwasser und der Krieg in der Ukraine haben uns in letzter Zeit zugesetzt“, so Düllmann. Er sagte, dass die Schützen nicht wegschauten. Symbolisch trugen sie beim Fest alle eine weiße Fahne mit einer Friedenstaube an der Uniform. Eine Sammlung soll zudem den hilfsbedürftigen Kindern in der Ukraine zugutekommen.

Zum Schluss seiner Ausführungen verabschiedete Düllmann Karsten Heimann, Fabian Brunnberg und Lothar Meier aus den Bezirksjungschützenvorstand.

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