Polizei in Werl im Einsatz

Bewaffneter Raubüberfall auf Kiosk, Täter mit Messer flüchtig - Polizei warnt

Nach einem Raubüberfall auf eine Kiosk an der Rustigestraße im Werler-Norden ist die Polizei vor Ort.
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Nach einem Raubüberfall auf eine Kiosk an der Rustigestraße im Werler-Norden ist die Polizei vor Ort.

[Update 15.30 Uhr] Mit einem Messer bewaffnet hat ein Räuber einen Kiosk an der Rustigestraße überfallen. Der Täter ist weiter flüchtig, die Polizei warnt vor ihm und sucht Zeugen.

Werl - Am Freitagmorgen war die Polizei über den Raubüberfall informiert worden; gegen 10 Uhr ging der Alarm ein. Die Rede war von einem „bewaffneten Raubüberfall auf einen Kiosk in der Rustigestraße“. Ein unbekannter Täter forderte laut Polizei Bargeld von der Verkäuferin. „Der Täter nahm sich das Geld unter Vorhalt eines Messers“, teilt ein Sprecher der Polizei kurz nach dem Überfall mit. Und: „Die Polizei fahndet zurzeit mit starken Kräften im Werler Bereich.“

Überfall auf Kiosk in Werl: Beschreibung des Täters

Nach ersten Informationen soll der Flüchtige wie folgt aussehen: circa 25 Jahre alt, geschätzt etwa 1,85 Meter groß, vermutlich Deutscher. Er trug nach Angaben der Polizei zur Tatzeit eine schwarze Basecap, weiße Maske und einen schwarzen Anorak. Außerdem trug er zur Tatzeit schwarze Schuhe von Adidas mit weißen Streifen, sowie einen grau/beigen Rucksack. Im Kiosk gibt es eine Videoüberwachung.

Überfall auf Kiosk in Werl: Täter flüchtete zu Fuß

Wie viel Geld der Unbekannte erbeutet hat, ist unklar. Zunächst war ebenso nicht klar, ob der Mann zu Fuß oder mit einem Fahrzeug geflüchtet ist. Gegen 12 Uhr teilte die Polizei mit: Der Mann flüchtete zu Fuß in Richtung „Auf dem Kreiter“ , so Polizeisprecher Holger Rehbock.

Überfall auf Kiosk in Werl: Mehrere Streifenwagen im Einsatz

Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz, um den Räuber zu fassen. Aus ermittlungstaktischen Gründen teilte die Polizei nicht mit, wie viele Beamte im Einsatz waren. Um 15.30 Uhr gab es noch keinen neuen Stand bei der Suche nach dem Räuber. „Die ersten Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen erfolglos“, sagt Rehbock.

„Zeugen sollten keinesfalls an den Täter herantreten, sondern über den Notruf 110 die Polizei informieren“, warnt die Polizei. Die Warnung erfolgt offenbar auch deshalb, weil der Täter bewaffnet ist. Weitere Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02922-91000 entgegen. Der Kiosk im Werler Norden ist in der Vergangenheit bereits öfter überfallen worden.

Auch in Ense gab es am Freitag einen Einsatz. Dort hatte ein Mann mit einem Messer gedroht.

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