"Raum der Generationen": Nächste Hürde für Hilbecker Projekt genommen

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So soll der „Raum der Generationen“ in Hilbeck nach der Fertigstellung aussehen.

Hilbeck – Die nächste Hürde für den „Raum der Generationen“ ist genommen. Der Verein Zukunft Hilbeck hat die Zuschuss-Bewilligung der Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen des Projekts Leader-Region „Börde trifft Ruhr“ erhalten. Jetzt wurde der Bauantrag eingereicht.

Der Verein Zukunft Hilbeck möchte die alte Schule im Dorf zu einem „Raum für Generationen“ umgestalten. Damit strebt die Gemeinschaft an, das Vereinsleben im Ortsteil zu beleben sowie eine Förderung des Engagements zu erreichen.

Dieser Ort ist der Dorfmittelpunkt und seit vielen Jahren schon Anlaufpunkt für die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Angebote – ein Treffpunkt für Vereine, Gruppen und Initiativen. Wie Karl-Wilhelm Westervoß, Ortsvorsteher und Vorsitzender des Vereins Zukunft Hilbeck, erklärt, liegt der Bauantrag für das Projekt nun der Stadt Werl vor.

Projekt-Vorstellung Ende Januar

Ende Januar möchte der Verein das Projekt der Bevölkerung vorstellen. Dabei können laut Westervoß auch noch neue Vorschläge eingebracht werden. Das Grundgerüst steht jedoch schon fest.

Benötigt werden: 

  • zusätzlicher Raumbedarf
  • ein Lagerraum für Geräte und Material
  • ein barrierefreier Zugang
  • zeitgemäße, barrierefreie Sanitäranlage
  • eine Küche für kleine Bewirtungen
  • Licht/Tonanlage, Bühne, Beamer und Leinwand.

Nutzung stößt an Grenzen

„Mit dem Umbau können wir hoffentlich im Februar beginnen“, sagt Westervoß. Ziel ist es, dass Menschen jeden Alters und jeder gesellschaftlichen Gruppe am sozialen dörflichen Leben teilnehmen können. Dazu soll der geplante „Raum für Generationen“ im großen Maße beitragen.

Die Nutzung des alten Gebäudes stößt an ihre Grenzen: Die räumlichen und technischen Voraussetzungen entsprechen nicht mehr den heutigen modernen Standards. So stammen die Toiletten noch aus Zeiten der ehemaligen Grundschule. Daher soll dort ein mit Leader-Geldern unterstützter „Raum für Generationen“ entstehen. Rund 1.500 Stunden an Eigenleistung müssten erbracht werden, um das Projekt zu realisieren. „Dazu sind wir bereit“, sagt Westervoß.

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