Straße nur einspurig frei

An der B63 fallen die Bäume

Der 32-Tonnen-Fällbagger kann hoch und weit: Er macht mit Bäumen kurzen Prozess.
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Der 32-Tonnen-Fällbagger kann hoch und weit: Er macht mit Bäumen kurzen Prozess.

Der 32-Tonnen-Fällbagger hat mächtige Ausmaße und nimmt viel Platz auf der B63 ein. Er macht aber auch Platz vor allem am Straßenrand, wo in dieser Woche zahlreiche Bäume fallen werden.

Werl – Die Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift von Straßen NRW setzt dort ihre Baumfällmaßnahmen und Gehölzpflegearbeiten fort, wie sie dort in den vergangenen zehn Jahren intensiviert worden sind. Sukzessive wurde in den Randbereichen entlang der Bundesstraße „aufgeräumt“. Manchmal auch begleitet von Protesten von Baumschützern, denen die Verkehrssicherheitspflicht der Behörde dann gegenübersteht. Diese Maßnahme soll die jahrelange „Intensivbehandlung“ nun beenden.

Die westliche Seite der B63 im Bereich des Fuß- und Radweges hat diese Auslichtungen schon lange hinter sich. Jetzt sind die letzten Areale der östlichen Straßenseite dran, wo ebenfalls Eschen unter Triebsterben leiden und nun zu Kleinholz werden. Fäulnisbildung, Schiefstände und Astbrüche an anderen zu fällenden Kandidaten haben Jens Kerkhoff, Stephan Reitz und Andreas Schmidt ebenfalls im Blick. Sie sind dort am Montag die ersten „men at work“ (Männer bei der Arbeit) an der Motorsäge ebenso wie am Großgerät.

Kurzer Prozess für die Verkehrssicherheit

Der 32-Tonnen-Fällbagger ist bereits vorgefahren und macht besonders schnell kurzen Prozess mit kranken Bäumen oder den Gehölzen, die zu dicht an der Bundesstraße stehen. Der Bagger kann sowohl hoch und sich von den obersten Spitzen herunterarbeiten als auch weit mit seiner 21-Meter-Ausladung.

Die Baumreihe am alten Grenzzaun hin zum ehemaligen Campgelände werde auf jeden Fall weichen müssen. Sie trennt gerade mal ein schmaler Graben von der viel befahrenen Straße. Im Laufe dieser Woche – solange sollen die Arbeiten dauern – wird durch die Schnittmaßnahmen auch das sogenannte Lichtraumprofil über und seitlich der Straße nachhaltig hergestellt. Was ebenfalls der Verkehrssicherheit dient.

Mobile Ampel und Temoplimit

Die Verkehrsteilnehmer auf der B63 werden Behinderungen in Kauf nehmen müssen, denn große Gerätschaften und die Arbeiten selbst blockieren zwei Fahrbahnen der in dem Bereich dreispurigen B63 und machen eine Regelung per mobiler Ampel notwendig.

Außerdem gilt in der kompletten Stadtwald-Durchfahrt eine Temporeduzierung auf 50 km/h.

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