Kritik von gekündigten Mitarbeitern

Kettler-Showdown: Zu diesem Termin soll die Ausproduktion auslaufen

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Die Ausproduktion bei Kettler in Werl und Ense soll noch bis Anfang 2020 laufen.

Werl - Gut fünf Wochen nach dem endgültigen Aus bei Kettler geht Insolvenzverwalter Georg Kreplin davon aus, „dass die Ausproduktion noch bis Anfang des kommenden Jahres dauern wird“.

Das hat er auf Anzeiger-Anfrage mitgeteilt. Ansonsten gebe es „keine neuen Entwicklungen“. Die Einstellung des Geschäftsbetriebs sei beschlossen, den Mitarbeitern gekündigt worden. „Lediglich mit einer eingeschränkten Mannschaft wird derzeit noch die Ausproduktion der laufenden, restlichen Aufträge abgewickelt.“ 

Kritik von gekündigten Arbeitnehmern, nicht ausreichend über die für jeden Einzelnen nötigen Schritte informiert worden zu sein, kann der Insolvenzverwalter nicht nachvollziehen. „Die Mitarbeiter wurden auf mehreren Betriebsversammlungen über die Abläufe informiert. Jeder konnte Fragen stellen.“ 

Agentur für Arbeit habe großen Aufwand betrieben

Die zuständige Agentur für Arbeit habe „mit großem Aufwand die Mitarbeiter informiert, die erforderlichen Anträge und Daten unbürokratisch (sogar vor Ort bei Kettler) aufgenommen.“ 

Natürlich, so Kreplin, sei es „bedauerlich, wenn einzelne Mitarbeiter diese Möglichkeiten nicht genutzt haben, aber das sind Einzelfälle von über 500 Arbeitnehmern“. 

Er empfehle jedem Mitarbeiter, sich umgehend bei der Agentur für Arbeit zu melden, sollte er das noch nicht getan haben, und dort seine Fragen zu stellen. 

Auch der Betriebsrat der beiden betroffenen Kettler-Gesellschaften sei „tatkräftig bemüht, den Kollegen zu helfen und offene Fragen zu klären oder richtig weiter zu leiten“.

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