Mehr Platz für Laster

Rastplatz-Ausbau an der A44: Das ist der Stand 

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An der Raststätte Haarstrang Nord beginnen die Bauarbeiten zum Ausbau.

Werl - Der Ausbau der Rastplätze „Haarstrang Nord“ und Haarstrang Süd“ kommt. Damit wird auch auf Werler Grund und Boden dem bundesweiten Problem fehlender Stellplätze für Lastwagen Rechnung getragen.

Im September soll das Vergabeverfahren für den rund 12,3 Millionen Euro teuren Ausbau der Rastanlagen beginnen, sagt Rudolf Heupel vom Landesbetrieb Straßen NRW auf Anfrage. Firmen können sich dann um den Bau bewerben. 

Noch in diesem Jahr soll der Zuschlag für ein Unternehmen erteilt werden. Ob dann auch noch in 2019 die Bauarbeiten starten, sei noch nicht klar. Fest steht aber: Bis 2021 müssen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Daran wird nicht gerüttelt“, sagt Heupel. 

Los geht es im Norden

Begonnen wird an der Nordseite. „Haarstrang-Süd“ wird dann folgen. Ob zum Teil auch parallel an beiden Seiten gearbeitet wird, könne man noch nicht sagen. An der Südseite gebe es noch immer „kleinere Grundstücksprobleme“, die noch gelöst werden müssen, so Heupel. Die stehen dem planfestgestellten Ausbau der Rastanlagen aber nicht entgegen. 

Vorgesehen ist, die Bauarbeiten unter fließendem Verkehr vorzunehmen. Die beiden Rastanlagen werden also nicht gesperrt. Schon Anfang 2012 hatte das Bundesverkehrsministerium die Entwürfe zum Ausbau genehmigt. Dann aber kam es immer wieder zu Verzögerungen. 

Der Ausbauplan

Die Parkplätze für Lastwagen soll auf beiden Seiten nahezu vervierfacht werden:

"Haarstrang Nord“: Pkw: 67 (bislang 38), Lkw: 105 (bislang 28), Busse: 6, Pkw mit Anhänger: 6.

„Haarstrang Süd“: Pkw: 77 (bislang 40), Lkw: 96 (bislang 24), Busse: 6, Pkw mit Anhänger: 6.

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