„Aktionstag Arbeit und Ausbildung“

Schüler und Erwachsene kommen in Werl mit  Arbeitgebern in Kontakt

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Eine reine Männersache ist der Beruf des Polizisten schon lange nicht mehr, wie das Interesse beweist.

Werl - Eine Win-Win-Situation – für Jobsuchende wie für die heimischen Betriebe: So beschreibt Monika Hansner den „Aktionstag Arbeit und Ausbildung“, der am Dienstag und Mittwoch in der Stadthalle stattfand.

Als Organisatorin ist sie in Diensten der „Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung“ tätig. Sie weiß um die Bedeutung, die solche Veranstaltungen für beide Parteien haben: „Arbeitssuchende kommen mit den Unternehmen direkt ins Gespräch, beide können sich ein Bild voneinander machen.“

Sie betont, dass sich die Messe nicht nur an Schüler auf der Suche nach einem Studium oder einer Lehrstelle richte, sondern ebenso an ausgelernte Fachkräfte oder an Menschen, die sich beruflich umorientieren möchten.

Über 70 regionale Ausbildungsbetriebe

Sie fanden Ansprechpartner bei mehr als 70 regionalen Ausbildungsbetrieben und Institutionen wie Behörden, Kammern, Verbänden, Akademien, Hochschulen und Beratungsagenturen. Insgesamt präsentierten die Aussteller gut 130 Ausbildungsberufe und darüber hinaus 110 – teils duale – Studiengänge. Bei der Firma Mawick aus Sönnern ist man überzeugt, auf Veranstaltungen wie diesen genau das richtige Publikum zu finden.

„Da wir unseren Betrieb am Rand von Werl haben, werden wir in der Stadt oft gar nicht richtig wahrgenommen“, berichtet Personalleiter Manfred Danz, „viele Menschen in Werl kennen unser Unternehmen nicht einmal und wissen so auch nicht um die Karrieremöglichkeiten, die wir bieten.“

Firma Mawick hatte schon Erfolg

Für Mawick ist die Messe also die Gelegenheit, sich alljährlich mit seinem Stand zu präsentieren und sich dabei auch ins Gedächtnis zu rufen. Im vergangenen Jahr sogar mit Erfolg, der über die Promotion hinausging. „Wir haben hier einen Azubi gefunden, den wir vier Wochen später einstellen konnten“, berichtet Danz.

Einen solchen Erfolg weiß auch die Firma Inotec zu verbuchen, die in Ense Sicherheitstechnik herstellt. Personalreferentin Meike Gretenkort berichtet, dass der Azubi, den das Unternehmen über die Messe fand, mittlerweile im zweiten Ausbildungslehrjahr sei. Neu in diesem Jahr war die sogenannte Handwerkerstraße im Foyer der Stadthalle.

"Handwerk live erleben"

Unter dem Motto „Handwerk live erleben“ präsentierten sich die heimischen Ausbildungsbetriebe mit der Möglichkeit, selbst einmal Hand anzulegen. So beispielsweise der Werler Technik- und Dienstleistungsbetrieb Schmidt: Hier konnten sich interessierte Besucher daran probieren, eine Steckdose anzuschließen – natürlich ohne die Gefahr, dabei einen Stromschlag zu bekommen.

Mehr als 1000 Schüler aus Werl, Wickede, Ense und Unna waren laut Veranstalter am Mittwochvormittag in die Stadthalle gekommen, am Abend zuvor waren es gut 200 Besucher, die auf der Suche nach einer beruflichen Neuorientierung kamen. Ob im Handwerk, im Einzelhandel, in der Behörde, oder im Altenheim – einmal im direkten Kontakt die praktischen Seiten des Berufs kennenlernen, dies war für die GWS das Ziel der Veranstaltung.

Und wie Manfred Danz von Mawick noch ergänzt: „Wir bilden Fachkräfte für die Zukunft des Unternehmens aus. Und so ist es gut, dass wir hier die jungen Leute aus der Region treffen.“

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