Infoabend am 3. Juli

Abriss der Petrischule: Missverständnisse beseitigt

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Werl – Die Pläne zum Petrischul-Abriss hatten für Verwirrung bei Eltern und Schulpflegschaft gesorgt. Nun haben sich Eltern, Schulleitung und Verwaltung zu einem klärenden Gespräch getroffen.

„Es war ein angenehmer Termin. Jetzt gibt es keine Missverständnisse mehr. Man muss nur darüber reden“, sagte Iris Bogdahn, Fachbereichsleiterin der Stadt. Um weitere Fragen der Eltern, Lehrer und Anwohner zu klären und über die geplanten Maßnahmen zu informieren, lädt die Verwaltung am Mittwoch, 3. Juli, um 19.30 Uhr zu einer Infoveranstaltung in den Sitzungssaal des Rathauses.

„Wir haben gemerkt, dass es wichtig ist, gemeinsam auf die Pläne zu sehen, um den Ablauf und die Maßnahmen zu erklären“, so Bogdahn. Die Eltern werden dazu nach Pfingsten eine Einladung erhalten. Die Veranstaltung sei aber öffentlich, jeder Interessierte sei willkommen und Fragen zu stellen.

Petrischule: Abrisspläne sorgen für Verwirrung

„Wenn die Pläne so umgesetzt werden, wie sie uns vorgestellt wurden, ist das ok“, sagt Diana Oeste, Vorsitzende der Schulpflegschaft der Petrischule. Eine gewisse Skepsis bleibe aber, besonders, was die OGS-Planungen angehe.

Als Reaktion auf die Abrisspläne hatten die Eltern eine Protestaktion gestartet. Große Buchstaben am Schulzaun zeigten den Satz „Wir sagen Nein“.

Die hitzige Reaktion der Eltern beruhte aber auf einem Missverständnis. Sie hatten geglaubt, es würde mehr abgerissen, was für Unterbringungs-Probleme gesorgt hätte (wie berichtet). Die Abrissarbeiten werden anders als geplant wohl nicht in den Sommerferien beginnen können, teilt Bogdahn mit. „Wir haben den Auftrag ausgeschrieben, allerdings wollen alle Schulen ihre Arbeiten in den Sommerferien erledigt haben. Wir sind da auf die Firmen angewiesen“, erklärte die Fachbereichsleiterin. „Aber wir stehen in engem Kontakt zur Schule, um dann auch gemeinsam Lösungen zu finden.“

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