A44/A445

Was für eine Sauerei! Kreuz Werl voller Kuhmist - Auto verunglückt in der Gülle

Der Kuhmist verteilte sich quer auf der Fahrbahn.
+
Der Kuhmist verteilte sich quer auf der Fahrbahn.

Dieser Einsatz am frühen Dienstagmorgen stank den Beteiligten zum Himmel. Im Kreuz Werl verlor ein Lkw seine Ladung. Und die war tierischen Ursprungs.

Werl - Was für ein Mist: Auf der A44 verlor ein Lkw am frühen Dienstagmorgen im Kreuz Werl seine Ladung. Auf rund 500 Metern verteilten sich mitten im Kreuz hunderte Kilo Kuhmist.

Ein Sprecher der Autobahnpolizei Dortmund berichtete, dass der Lkw auf der A44 unterwegs gewesen war. Auf der Tangente des Autobahnkreuzes auf die A445 in Richtung Arnsberg habe sich dann seine stinkende Ladung selbstständig gemacht und auf der Fahrbahn verteilt. Der Lkw-Fahrer selbst muss von dem Malheur erst einmal gar nicht mitbekommen haben, denn er fuhr unbehelligt weiter und musste später von der Polizei aufgesucht werden.

Kreuz Werl: Kuhmist verteilt sich 500 Meter lang auf der Autobahn

Der Notruf über die eingesaute Autobahn war um 4.56 Uhr bei der Polizei eingegangen. Doch die Polizisten konnten allein wenig gegen das ausrichten, was da vor ihnen lag. Deshalb wurde die Werler Autobahnmeisterei zur Unterstützung angefordert. Mit einem Telelader kehrten die sieben Mitarbeiter der Autobahnmeisterei den Kuhmist erst einmal zusammen. Auf einer Strecke von rund 500 Metern habe sich der Kuhmist breit auf der Autobahn verteilt. „Teilweise lag er 20 Zentimeter hoch“, berichtete Marcus Haake, der den Einsatz der Autobahnmeisterei leitete.

Mit einem Telelader wurde der Kuhmist zusammengeschoben.

Nachdem der Mist zusammengefahren war, luden die Mitarbeiter ihn auf einen Lkw. Doch damit war die Arbeit längst nicht getan: Der Kuhmist hatte einen öligen Film auf der Fahrbahn hinterlassen. „Das war sehr schmierig und sehr gefährlich“, berichtete der Sprecher der Autobahnpolizei.

Kuhmist im Kreuz Werl: Autofahrer prallt in die Leitplanke

Das hatte kurz nach dem Unglück auch ein Autofahrer zu spüren bekommen: „Durch den Dreck kam es zu einem Unfall. Ein Autofahrer verlor die Kontrolle, sein Wagen prallte in die Leitplanke. Es blieb aber zum Glück beim Sachschaden. Dem Fahrer ist nichts passiert“, so der Polizeisprecher.

Dennoch musste die Gefahr schnellstmöglich gebannt werden. Deswegen kam eine Kehrmaschine mit Spezialbürste zum Einsatz, mit der die Autobahn gereinigt wurde. Sicherheitshalber wurden zudem Warnschilder vor Fahrbahnglätte aufgestellt. „Jetzt stinkt alles nach Mist“, sagte Marcus Haake, als der Einsatz für ihn und seine Kollegen gegen 10.45 Uhr beendet war. Nach der Kehrmaschine folgt nun also die Waschmaschine.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare