Prozess

23-Jähriger baut an Werkstatt Unfall und flieht

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Da er einen Unfall verursachte und sich zunächst nicht darum kümmerte, stand jetzt ein 23-Jähriger vor Gericht.

Da er einen Unfall verursachte und sich zunächst nicht darum kümmerte, stand jetzt ein 23-Jähriger vor Gericht.

Werl - Gegen eine Zahlung von 600 Euro wurde das Verfahren gegen einen 23-Jährigen eingestellt. Der Angeklagte hatte bei einer Werler Autowerkstatt seinen Reifen überprüfen lassen. Als er rückwärts aus der Halle fuhr, stieß er mit dem Auto gegen einen geparkten Transporter. Dabei entstand ein Schaden von 1285 Euro. Anhand einer Videokamera konnte der Täter ermittelt werden.

Wie der 23-Jährige mitteilte, habe er vom Vorfall nichts mitbekommen. „Ich habe bei dem Wagen den Eco-Modus eingestellt. Wenn ich vom Rückwärtsgang in den Vorwärtsgang wechsel, ruckelt der Wagen immer. So habe ich das nicht gemerkt“, erklärte er. „Der Wagen ist eh zu 100 Prozent versichert und daher gab es für mich keinen Grund, zu flüchten“, meinte er weiter. Den Schaden am eigenen Auto habe der Vater erst einen Tag später bemerkt.

„Ich bin erst zur Polizei gefahren und dann zur Werkstatt. Da habe ich mich entschuldigt“, sagte er. „Als ich das Video gesehen habe, war es mir total peinlich“, ließ er die Beteiligten wissen. Da er drei kleinere Eintragungen im Bundesstrafregister hatte, die alle eingestellt wurden, einigten sich die Beteiligten auf die Geldstrafe, die an eine gemeinnützige Einrichtung gezahlt werden muss.

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