Heimatscheck macht Waschplatz für alle Generationen möglich

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Jürgen Dahlhoff freut sich darüber, dass dank des Heimatschecks jetzt gegenüber dem Waschplatz (rechts) eine Fläche vorwiegend für Kinder gestaltet werden kann, die auf der anderen Bachseite liegen wird.

Welver – „Da muss doch noch mehr gehen“, dachte sich Jürgen Dahlhoff, ehemaliger Ortsvorsteher von Schwefe und einer der Initiatoren des „Projekts Waschplatz“, Anfang des Jahres. Die Planungen und nötigen Anträge für den Bau eines solchen Treffpunktes für alle Generationen mitten im Dorf am Amper Bach waren auf einem richtig guten Weg – aber für Kinder war da noch nicht so recht was dabei. Bis ihm die Idee mit dem Heimatscheck kam. 

„Ich hatte davon gehört, dass das Heimatministerium des Landes Projekte mit jeweils 2 000 Euro unterstützt, die unter anderem zur Belebung von Ortskernen beitragen“, erinnert sich Dahlhoff. Die Antragstellung würde sicher ein bürokratischer Kraftakt werden, befürchtete Dahlhoff – und wurde angenehm überrascht, als er sich dann kurzerhand an seinen Computer setzte und näher informierte. 

„Das war alles relativ einfach“, will er auch anderen Mut machen, diesen Fördertopf zu nutzen, wenn sie etwas in ihren Dörfern umsetzen wollen, es aber am nötigen Geld fehlt – so wie es bis dahin beim geplanten Waschplatz gewesen war. 

Für den ist die Gestaltung eines Stücks des Uferbereichs unterhalb der Brücke zwischen der Straße Am Hügel und der Bachstraße vorgesehen, direkt gegenüber, auf der anderen Seite des Platzes, kann jetzt zusätzlich auch ein Streifen Land dafür genutzt werden, um hier besonders den jüngeren Schwefern Platz anbieten zu können. 

Nachdem Dahlhoff nämlich einige nötige Unterlagen eingereicht hatte, bekam er bereits wenige Wochen später einen positiven Bescheid aus Düsseldorf: Die 2 000 Euro kommen. 

Es ist aber nicht das Geld alleine, das diese Erweiterung des Waschplatzes jetzt möglich macht: Nur weil auch die Kirchengemeinde, Eigentümerin des einige Meter breiten und rund 30 Meter langen Uferstreifens, sich bereit erklärte, auf die Fläche zu verzichten und der Landwirt, der diese Fläche gepachtet hat, ebenfalls mitzog, kann die Dorfgemeinschaft jetzt konkrete Pläne machen. 

Ohne sie wird nämlich ebenfalls nichts gehen, soll aus der guten Idee möglichst noch in diesem Jahr Wirklichkeit werden: Eigenleistung ist ein elementarer Bestandteil der Kriterien, auf die das Ministerium Wert legt, bevor sie einen Heimatscheck ausstellt.

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