Kommunalpolitik

Bündnisgrüne stellen Zukunftsprogramm vor

Cornelia Plaßmann, Spitzenkandidatin der  Grünen, ist vom Zukunftsprogramm überzeugt. 

Welver – Die im September anstehende Kommunalwahlwahl stand jetzt auch bei der Mitgliederversammlung des Ortsverband Welver von Bündnis 90/Die Grünen im Mittelpunkt. Die Politiker tagten im Saal der Gaststätte Hillefeld in Schwefe. Dort stellten sie ihr Programm vor, das mit dem Titel Zukunftsprogramm überschrieben ist.

Vor Ort konnten sich die Mitglieder vom Inhalt des Programms überzeugen, auch der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, Camillo Garzen, nahm das Zukunftsprogramm in Augenschein.

 „Wir haben ein gutes Programm, das die Gemeinde Welver ökologisch weiterbringen wird. Es ist aber auch sehr umfangreich, das schaffen wir nicht in nur einer Legislaturperiode“, ist Garzen überzeugt. Im Umgang miteinander möchte er argumentativ und sachlich arbeiten, so betont er sein Ziel, wenn er zum Bürgermeister gewählt wird. Auch die Fraktionsvorsitzende Cornelia Plaßmann ist vom aufgestellten Wahlprogramm überzeugt: „Ich finde es gut, dass es Zukunftsprogramm heißt, schließlich ist es auf die Zukunft ausgerichtet“. 

Die Kandidaten der einzelnen Wahlbezirke wurden bereits auf einer Versammlung im Mai nominiert und können auf der Internetseite des Ortsverbands eingesehen werden. Zu Beginn der Versammlung hatte Teamsprecher Georg Brill angekündigt, dass er im kommenden Jahr als Teamsprecher aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen wird, der Bericht des Vorstands wurde anschließend erörtert. Hier konzentrierte sich Brill auf die vergangenen zwei Legislaturperioden, in denen es aufgrund wechselnder Mehrheiten manche problematischen Situationen gab. Die Zusammenarbeit mit dem seinerzeit von ihnen unterstützten Bürgermeister Uwe Schumacher stellte sich dabei im nachhinein als immer schwieriger dar. Jetzt sieht er auf die künftigen Ratsmitglieder eine wahre „Herkulesaufgabe“ zukommen, da viele Probleme in Welver abgearbeitet werden müssen. 

Dazu zählen zum Beispiel der Neubau des Bahnhofs, die Nutzung des Raiffeisengeländes und die zu hohe Ausweisung von Bauland in der Gemeinde Welver, als nur einige wenige drängende Themen. Aber auch Brill betonte: „Wir müssen lernen, besser miteinander zu arbeiten und respektvoller miteinander umzugehen.“ Fraktionsvorsitzende Cornelia Plaßmann gab einen Überblick über eine Vielzahl von Aufgaben, die in Rat und Ausschüssen geleistet wurde. Klima- und Umweltschutz, Entwicklung des ländlichen Wegenetzkonzepts über das Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen „Ländlicher Raum 2014 - 2020“, der Brandschutzbedarfsplan und die Problematik der Feuerwehrgerätehäuser, bis hin zum Programm „Welver wird herzlich“, in dem gemeinsam mit dem LEADER-Projekt Defibrillatoren für viele Ortsteile der Großgemeinde angeschafft

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare