Schießen dauert fast vier Stunden

Zäher Kampf um die Königswürde: Oliver Goerdt macht's

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Borgeln -  „Bertolomäus I.“ wehrte sich am Donnerstagabend verbissen dagegen, seinen Horst in luftiger Höhe zu verlassen. Fast vier Stunden dauerte der Kampf um die Königswürde in Borgeln, erst um 21.14 Uhr konnte der neuen Schützenkönig Oliver Goerdt jubelnd die Arme in die Luft strecken und sich von seinen Mitstreitern feiern lassen.

An seiner Seite wird seine Ehefrau Denice die Borgeler Schützen regieren. Es war ein spannender Wettkampf unter Vogelstange, bis zuletzt wechselten sich Carsten Deutschmann und Oliver Goerdt am Gewehr ab. Bei jedem Schuss stieg die Spannung auf dem Schützenplatz, aber fast immer zupften die Geschosse lediglich Streichholzgroße Stücke vom immer kleiner werdenden Rumpf des Schützenvogels. 

Der neue Schützenkönig hatte dabei auch seine eigene „Fankurve“, eine Gruppe Kinder feuerten Oliver Goerdt immer wieder lautstark an. Nach dem 266. Schuss hatte das Warten dann ein Ende und die Nachfolge vom letztjährigen Königspaar Mike Karwinski-Nott und Steffi Nott war geregelt. 

200 Schuss hatte Vogelbauer Lothar Hoffmann prognostiziert und lag damit gar nicht so verkehrt. Bei den Insignien war der Ortsteil Blumroth ganz vorne mit dabei, Zepter, Krone und Reichsapfel gingen alle in den kleinen Ortsteil, der mit einem eigenen Zug im Borgeler Schützenverein vertreten ist.

Denice Goerdt wird an der Seite ihres Mannes Oliver regieren.

Insignien:

Krone: Matthias Reinecke- 13.

Zepter: Werner Maas- 19.

Reichsapfel: Jörn Peters- 26.

Schützenfest Borgeln 2019

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