Willi und Magdalena Foschepoth feiern Diamantene Hochzeit

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Magdalena und Willi Foschepoth feiern ihre Diamantene Hochzeit.

Scheidingen – „Vor mehr als zehn Jahren wussten wir nicht, ob wir unsere goldene Hochzeit noch gemeinsam feiern können, und jetzt sind es schon 60 Jahre“, freut sich Willi Foschepoth. Gemeinsam mit seiner Frau Magdalene erinnert er sich, wie die beiden sich 1957 kennenlernten: „Ich war mit zwei Freunden bei der Schwester meiner Frau zu Besuch, aber als ich Magdalene sah, wusste ich sofort, das ist die richtige.“

Und auch die Jubilarin zögerte nicht, ihren Heimatort Mawicke zu verlassen und ins schöne Scheidingen zu ziehen. Hier wartete mit dem Familienbetrieb der weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannten „Gaststätte Foschepoth“ ein aufregendes und abwechslungsreiches, aber auch sehr anstrengendes Leben auf die beiden. Ein Umstand, den sie aber beide bis heute nicht missen möchten. 

Vor dem Verkauf des Gebäudes und den Umzug in den Schatterweg 1990 war die Freizeit der fünfköpfigen Familie mit zwei Töchtern und einem Sohn spärlich bemessen. „Die ersten Jahre hatten wir gar keinen Ruhetag, dann irgendwann wurde der Mittwoch unser Familientag, den wir aber auch ganz bewusst verlebt haben“, erinnert sich Magdalene Foschepoth. Alle wichtigen Dinge mussten seitdem mittwochs abgewickelt werden, Eheschließungen der Kinder später inklusive. „Und in den Ferien gab es jedes Jahr 14 Tage Familienurlaub, bei dem wir alle sehr viel Spaß hatten“, ergänzt der Jubilar. 

Die übrigen Wochen des Jahres gehörten den Gästen, die die gute Bewirtung und die vielen schönen Feiern im Saal der Gaststätte sichtlich genossen. Dass Willi Foschepoth bis heute allen ortsansässigen Vereinen angehört, versteht sich von selbst. Zahlreiche Kegelclubs, dank der 1964 erbauten Kegelbahn, treffen sich noch immer zum Stammtisch und lassen gern die gemeinsamen Stunden Revue passieren. Kein Wunder also, dass das Jubelpaar mit all diesen Gästen bereits am 30. Januar in „Sonus Grillhaus“ ausgiebig den Diamantenen Polterabend gefeiert hat. 

„An der alten Wirkungsstätte hatte die Feier ein ganz besonderes Flair“, berichtet Tochter Susanne. Wie sehr die Scheidinger ihr ehemaliges Wirteehepaar schätzen, war beim Polterabend unübersehbar, „alle sind gekommen, um mit uns zu feiern, und wir haben ganz tolle Geschenke bekommen.“ Darunter auch ein Fotobuch, das der Sportverein zusammengestellt hatte. 

Die standesamtliche Eheschließung feierten die Eheleute Foschepoth am 28. Januar im Rathaus in Werl. Die kirchliche Trauung fand am 3. Februar in St. Peter und Paul Scheidingen statt. Ihren Ehrentag beginnen die beiden an gleicher Stelle mit einer Dankmesse um 10.30 Uhr, bevor die ganze Familie mit zirka 70 Personen, darunter auch die sieben Enkel, das Jubelpaar hochleben lässt.

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