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BG: Geld für Schwefer Gerätehaus soll in den Haushalt

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Von: Michael Dülberg

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Ortstermin am Gerätehaus in Schwefe: Das weist viele Mängel auf. © Dülberg

Schwefe -Nachdem das Gerätehaus Dinker fast fertig ist, will die BG nun den Neubau des Feuerwehr-Domizils in Schwefe vorantreiben. In einem Antrag fordert sie, Planungskosten von 90.000 Euro in den nächsten Haushalt einzustellen. Die hier bestehenden Mängel sollen schnell behoben werden

Die Fraktion der Bürgergemeinschaft im Rat der Gemeinde Welver hat beantragt, dass Planungskosten für ein neues Feuerwehr-Gerätehaus in Schwefe einschließlich der Kosten für den Erwerb von Grund und Boden mit einer Summe von 90.000 Euro in Haushalt 2018 eingestellt werden. 

In der Begründung schreibt BG-Fraktionschef Tim Fabian Römer, dass die vor einiger Zeit durchgeführte Gefährdungsbeurteilung ganz klar aufgezeige, dass ein immenser Investitionsstau in den Feuerwehrgerätehäusern herrscht. 

Römer erläutert: „Da die Sicherheit unserer ehrenamtlichen Feuerwehrmänner- und frauen sowie der Brandschutz für alle Bürger der BG-Fraktion im Rat der Gemeinde Welver besonders wichtig sind, beantragen wir, dass die Planung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Schwefe vorangetrieben wird.“ Und weiter: Bei der Besichtigung der einzelnen Feuerwehrgerätehäuser in der Gemeinde Welver durch den Kreisbrandmeister und die Gemeindeunfallkasse sei festgestellt worden, dass sowohl in Dinker als auch in Schwefe der Brandschutz bei der damaligen und aktuellen Ausstattung nicht gewährleistet sei.

Brandschutzbedarfsplan noch nicht fertig

Deswegen gelte es, nachdem der Brandschutz in Dinker sichergestellt wurde, nun den Brandschutz in Schwefe und den umliegenden Orten wieder herzustellen. Kämmerer Camillo Garzen erklärt dazu, dass Schwefe nach dem alten Brandschutzbedarfsplan das Gerätehaus (FWGH) wäre, das als nächstes neu gebaut wird. Aktuell sei die Gemeinde ja gerade dabei, einen neuen Brandschutzbedarfsplan zu erstellen. Dieser werde voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 vorliegen. Auch beim neuen Brandschutzbedarfsplan soll das Gerätehaus Schwefe das nächste sein, das neu gebaut werden muss. Unter diesem Aspekt sei der Antrag der BG nachvollziehbar. Zu beachten gelte aber laut Garzen, dass vor Beginn einer detaillierten Planung der neue endgültige Brandschutzbedarfsplan vorliegen sollte, da hier möglicherweise neue oder ergänzende Anforderungen an ein Gerätehaus formuliert werden können, die wiederum die Planung und somit die Kosten beeinflussen.

Zwei Stellplätze und ein Schulungsraum

Um zukunftsfähig zu sein und für einen einheitlichen Standard zu sorgen, sollte das Gerätehaus Schwefe laut Garzen analog wie in Dinker auch mit zwei Stellplätzen und einem Schulungsraum gebaut werden. Hier verfüge die Gemeinde ja bereits auf Grund der Errichtung des Gerätehauses Dinker über eine grundstücksunabhängige vollständige Planung. Diese müsste nur mit geringem Aufwand an das ausgewählte entsprechende Grundstück in Schwefe angepasst werden, was ebenfalls zu deutlichen Einsparungen bei den Planungskosen führt. Neben der Aufnahme von Planungskosten sollte aus Sicht einer kontinuierlichen und langfristigen Haushaltsplanung in dieser Phase dann auch schon über die Aufnahme von Haushaltsmitteln für die Durchführung der Baumaßnahme des Gerätehauses Schwefe für die Haushaltsjahre 2019 und folgende nachgedacht werden. 

Für die Ermittlung der Haushaltsansätze könnten auch hier Kosten für die Errichtung des Hauses in Dinker herangezogen werden.

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