Weniger Falschparker beim Herzfelder Hallenkick

Herzfeld - Das Masters-Fußballturnier im Kreis zieht in jedem Jahr Fußballfans an. Wenn in der Herzfelder Ballspielhalle gekickt wird, kommt es daher immer wieder zu Problemen mit Falschparkern. Doch die Zahl der Knöllchen hat sich nach Auskunft der Gemeinde inzwischen deutlich reduziert.

Undiszipliniertes Verhalten der Autofahrer hat vor einigen Jahren dazu geführt, dass der Bereich um die Sporthalle derartig zugeparkt war, dass sich die Anlieger dort ein- beziehungsweise ausgesperrt fühlten. Teils mussten sie den Engpass zwischen den Fahr zeugen zu Fuß passieren. 

Ordnungsamts-Chef Ludger Schenkel sagte dazu: „Da war für uns Schluss mit lustig“. Die Gemeinde griff schließlich ein, als nach einer Verletzung eines Sportlers der Rettungswagen nicht mehr bis zur Ballspielhalle durchfahren konnte, weil parkende Autos die Straße versperrten. Beschwerden gab es auch von der Lippetaler Feuerwehr. 

Es wurde also nach einer Strategie gesucht, wie die Interessen der Masters-Besucher und der Anwohner und Rettungskräfte unter einen Hut gebracht werden könnten. Die erste Aufgabe lautete daher: Wo kann zusätzlicher Parkraum bereitgestellt werden? Die Lösung war das Öffnen des Tores der benachbarten Kampfbahn Typ C. Vor dem Rasenplatz des Leichtathletik-Stadions gibt es eine größere Zahl von Parkmöglichkeiten. Eine weitere Gelegenheit, nahe an die Sporthalle heranzufahren, ist das nördlich gelegene Gewerbegebiet „Am Kosberg“. Auch von dort ist die Halle, die wenige hundert Meter entfernt liegt, für Zuschauer binnen kurzer Zeit zu erreichen. 

Bevor dann aber verschärft kontrolliert wurde, schrieb das Ordnungsamt die Veran stalter an und machte auf das Problem aufmerksam. Seither wird in der Sporthalle regelmäßig ausgerufen, dass mehrfach kontrolliert wird und die Autofahrer die Parkvorschriften beachten sollen. 

Das System hat sich offenbar bewährt. Nach einem Rekordjahr mit 90 Knöllchen ist die Zahl der Verwarnungen kontinuierlich auf weniger als ein Viertel geschrumpft. Beim Masters am vorigen Wochenende wurden bei vier Kontrollgängen 17 Knöllchen ausgestellt. Allerdings ist das Falschparken nicht billig. 20 Euro muss jeder Ertappte berappen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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