Ausschuss tagte

Welvers Straßen auf dem Prüfstand: „Eilmser Wald“ hat oberste Priorität

Die Straße „Eilmser Wald“ steht ganz oben auf der Liste. Es sollen aber noch deutlich mehr Straßen ausgebessert werden.
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Die Straße „Eilmser Wald“ steht ganz oben auf der Liste. Es sollen aber noch deutlich mehr Straßen ausgebessert werden.

Welver – Die Risse im Asphalt sind tief, die Bankette bröselt. In den Schlaglöchern sammelt sich das Regenwasser. Kein Wunder, der Wirtschaftsweg „Eilmser Wald“ wird viel genutzt. Von der Land- wie von der Fortwirtschaft, von privaten Pkw, von Radlern, Wanderern. Man darf also davon ausgehen, dass hier als Erstes die Bagger anrollen, wenn Welvers Wirtschaftswege saniert werden.

Grundlage für diese Erkenntnis sind die Analysen des Ingenieurbüros „Ge-Komm GmbH“ (Gesellschaft für kommunale Infrastruktur) aus Melle. Geschäftsführer Bernd Mende präsentierte die Ergebnisse am Dienstagabend im Ausschuss für Bau und Feuerwehr. 

Dieser empfahl dem Rat daraufhin einstimmig, die Prioritätenliste zu beschließen. Diese hatte die Ge-Komm mittels speziell auf Welver abgestimmter Bewertungsgrundlagen und einer Erfassung des Zustands des Wegenetzes aufgestellt. Eine Software ermöglicht es, diese Kriterien jederzeit zu korrigieren, sollte zum Beispiel eine Buslinie plötzlich wegfallen oder die Strecke ändern. 

So sieht der „Eilmser Wald“ vom Nahen aus.

Im Falle des Eilmser Walds im nördlichsten Zipfel der Gemeinde zum Beispiel ergab die Bewertung, dass dieser „multifunktionale Verbindungsweg“ nur noch im geringen Maße tragfähig und hier eine Gesamtsanierung erforderlich sei. Der Weg werde jedoch sowohl von der Land- wie von der Forstwirtschaft, von Radler, Wanderern und Pkw genutzt. 

Allerdings ergab die Analyse auch das glatte Gegenteil wie bei namenlosen Wegen, die weitgehend ungenutzt seien und auch zurückgebaut werden könnten. Nach dieser Prioritätenliste soll die Ge-Komm den Zuwendungsantrag zur Förderung einer nachhaltigen Modernisierung ländlicher Infrastruktur bei der Bezirksregierung stellen. Förderungsfähig sind allein die Hauptwirtschafts- und die multifunktionalen Verbindungswege. 

Der Stichtag, bis zu dem der Antrag eingericht sein muss, ist bereits der 27. März, die Prioritätenliste wird der Rat in seiner für heute anberaumten Sondersitzung absegnen müssen.

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