Mit der Brause gegen Pflanzendurst

Welver – Mit vollem Wassertank auf der VW-Pritsche startet Simon Gantenbrinker im Auftrag von Bauhof-Leiter Hans Wilms zur Bewässerungsaktion. Die Trockenheit macht es notwendig, dass einige Beete und vor allem Neuanpflanzungen in der Gemeinde Welver gegossen werden müssen.

Erste Station am Morgen ist das Jubiläumsbeet „50 Jahre Welver“ an der Einfahrt zur Verkehrsberuhigten Zone. Hier kann Gantenbrinker einen Hydranten anzapfen. Rockzuck steht die Leitung und mit einer langen Brause werden die gelben und weißen Hornveilchen mit Wasser versorgt. 

Es gibt noch eine Menge mehr zu bewässern. Hans Wilms kann von einer ganzen Reihe von Neu- und Ersatzanpflanzungen von Bäumen berichten.

Erst kürzlich wurden im Bereich der Werler Straße zum Landwehrkamp zwei neue Amberbäume und zwei Winterlinden sowie ein Baumhasel gesetzt. Auch am Spielplatz am Landwehrkamp wurden eine Linde und ein Amberbaum gepflanzt. Hans Wilms: „Diese Sorten haben wir gewählt, weil sie zurzeit als besonders resistent gegen das veränderte Klima gelten.“

Reichlich bedacht wurde auch die Gegend um das Dorf Dinker. Am neuen Feuerwehrgerätehaus wurden zwei Eichen, die im Vorjahr trotz Bewässerung nicht anwachsen wollten, durch zwei neue Baumhasel ersetzt. 

In der Umgebung des Dinkerberg in der Surge-Au wurde eine neue Reihe Obstbäume gepflanzt. Fünf Äpfel und fünf Birnen säumen jetzt den Wegesrand. Das freut auch die Untere Landschaftsbehörde beim Kreis Soest, denn die Obstbäume sind Ersatzpflanzungen für Hecken, die hier nach Meinung eines Dinkeraner Bürgers gerodet wurden. 

Zehn Birnenbäume, die die Gemeinde gestiftet hat, haben die Dorfbewohner zwischen Blumroth und Soest-Meckingsen gesetzt. Das soll dem Dorf Blumroth helfen beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, egal, ob der dieses Jahr oder erst später durchgeführt wird. 

An einem Feldweg östlich vor Dinker haben die Mitarbeiter des Bauhofs die Lücken einer Birkenallee mit fünf neuen Bäumen geschlossen. Hans Wilms: „Erfreulich, dass sich viele Bürger engagieren, zum Beispiel in dem sie Baum-Patenschaften übernehmen oder einfach bei Trockenheit Pflanzen gießen. Politiker und die Ortsvorsteher helfen auf dem kleinen Dienstweg dabei, dafür Freiwillige zu finden. 

Nächstes großes Projekt des Bauhofes wird Anfang Mai das Einarbeiten von Wildblumenwiesen in gemeindliche Grünflächen sein. Zehn Kilo Samen hat Hans Wilms dafür bereits jetzt schon beschafft.

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