Darum ist Radfahren auf dieser Strecke gefährlich

Achtung Gegenverkehr: Radweg zwischen Scheidingen und Illingen

Scheidingen / Illingen – Der Geh- und Radweg zwischen Scheidingen und Illingen ist eine gern genutzte Verbindung. Seit einer Neuregelung seitens des Kreises im vergangenen Juli kommt es aber in einem Bereich anscheinend zu Problemen.

Illingens Ortsvorsteher Helmut Peters beschreibt die Situation, die vor allem für die Bürger die von Illingen nach Scheidingen unterwegs sind, als schwierig und auch gefährlich. Nachdem der Geh- und Radweg Ende 2018 eröffnet worden war, gab es im Juli 2019 eine Neuerung. Das Teilstück des Geh- und Radweges zwischen dem Ende der Bebauung und der Einmündung Am Bierbäumchen sei aber ausreichend breit für Fußgänger und Radfahrer, allerdings sei es zu schmal für den gegenläufigen Radverkehr, so hieß es in der Meldung des Kreises Soest. 

Radfahrer, die von Scheidingen kommen, dürfen diesen nutzen; Radfahrer, die aus Illingen nach Scheidingen wollen, müssen an dieser Stelle auf die Fahrbahn der Kreisstraße 14 wechseln. Dieser Zustand bewegt Ortsvorsteher Helmut Peters. Gerade viele junge Leute und Familien aus Illingen würden diesen Weg nutzen. Bis zur Meldung des Kreises im Juli sei alles in Ordnung gewesen, die Bürger hätten geäußert, dass es dort nie Problemen gegeben habe. 

Man habe aufeinander gewartet und Rücksicht genommen. Nun sei es an der beschriebenen Stelle für die Radler in Richtung Scheidingen ungleich gefährlicher, dort wären viele Autos sehr schnell unterwegs. Man habe schon vor geraumer Zeit die Gemeinde Welver gebeten, sich mit dem Kreis zusammen um eine Lösung zu bemühen, einen Kontakt herzustellen, um vielleicht einen anderen Weg zu finden. Bisher habe es aber noch keine Antwort gegeben, so Peters: „Da soll Bewegung reinkommen.“

 Für die Verwaltung bestätigt Detlev Westphal, dass der Kreis im Sommer 2019 eine Überprüfung der Radverkehrsführung gemacht habe. Alle Beteiligten hatten sich mit der Gemeinde zusammen für die nun geltende Lösung entschieden. Natürlich, so Westphal, sei es möglich ein Gespräch mit dem Kreis zu vermitteln.

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