Mühlenstraße soll unechte Einbahnstraße werden

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In der Diskussion: Die Scheidinger Mühlenstraße.

WELVER - Der Antrag der Welveraner SPD, die Mühlenstraße in Scheidingen in eine unechte Einbahnstraße umzuwidmen, hat in dieser Woche erfolgreich die Hürde des Ausschusses für Bau und Feuerwehr genommen.

Von einer tatsächlichen „Hürde“ zu sprechen, wäre allerdings übertrieben, waren sich die Fraktionen doch durchweg einig, was den Sinn der Maßnahme betrifft. Antragsteller Kay Philipper berichtete von einem Ortstermin, an dem unter anderem Fachbereichsleiterin Heike Grümme-Kuznik und der Leiter der zuständigen Abteilung Straßenwesen beim Kreis Soest, Heinrich-Georg Trelle, teilgenommen hatten. Trelle hatte sich dabei für ein Einfahrtverbot in die Mühlenstraße, von der L 975 (Werler Straße) aus kommend, ausgesprochen und die Aufstellung entsprechender Verkehrszeichen vorgeschlagen.

Dem Ansinnen der SPD, einen Radweg an der Mühlenstraße einzurichten, erteilte Trelle jedoch aus rechtlichen Gründen eine Absage, da die Fahrbahn hierfür einfach nicht breit genug sei. Daran, dass der landwirtschaftliche Verkehr auf der Mühlenstraße durch die neue Regelung nicht beeinträchtigt werden soll, werde allerdings nach wie vor festgehalten, versicherte SPD-Mann Philipper.

Nach der geschlossenen Zustimmung des Bauausschuss zur Umwidmung wird das Thema am 28. Januar noch einmal im Ausschuss für Gemeindeentwicklung, Planung, Naturschutz und Umwelt besprochen werden.

Weiter wurde im Bauausschuss die Erneuerung der Maschinentechnik im Pumpwerk Schwannemühle in Dinker thematisiert. Hier sprach sich das Gremium einstimmig für das „System 2. Hoelschertechnic-Gorator/Gullikomb“ als die bevorzugte Variante aus. Die Überlegungen, bestimmte öffentliche Flächen für Graffiti-Künstler freizugeben, kamen hingegen zu keinem Ergebnis, nachdem das Thema zur weiteren Beratung erstmal wieder in die Fraktionen gegeben wurde. - hip

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