Mühlenstraße soll Einbahnstraße werden

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Fahrtrichtung „ortsauswärts“: Im Bau- und Feuerwehrausschuss wird heute beraten, ob die Scheidinger Mühlenstraße in Zukunft mit Autos nur noch in eine Richtung befahren werden darf.

SCHEIDINGEN - Über die Umwidmung der Mühlenstraße in eine unechte Einbahnstraße berät der Ausschuss für Bau und Feuerwehr in seiner Sitzung am Dienstag um 17 Uhr im Ratssaal.

Die SPD-Fraktion beantragte schon im vergangenen Jahr, aus der Mühlenstraße, die in Scheidingen über den Salzbach führt, eine unechte Einbahnstraße zu machen. Die Mühlenstraße werde als Abkürzung von der Werler Straße nach Scheidingen und umgekehrt in Richtung Welver genutzt. Für dieses Verkehrsaufkommen sei die Straße allerdings nicht ausgelegt, denn durch die mangelnde Breite müsse der Begegnungsverkehr auf die Bankette ausweichen und verursache Schäden, die zu teueren Reperaturarbeiten führen.

Lastwagen zu schwer für Brücke

Außerdem sei nach Ansicht der SPD-Fraktion das Brückenbauwerk über den Salzbach für 3,5 Tonnen ausgelegt, also lange nicht ausreichend für schwere Lastwagen. Diese würden allerdings immer häufiger die Abkürzung über die Mühlenstraße nehmen, anstatt die rund 300 Meter längere Strecke durch den Kreisverkehr in den Ort zu nutzen.

Deshalb soll nun die Einfahrt in die Mühlenstraße von der Werler Straße aus verboten werden, so dass nur noch Radfahrer auf diesem Weg in die Ortsmitte fahren dürfen.

Aus diesem Grund hat es bereits einen Ortstermin mit Vertretern der Fraktionen, aus der Verwaltung und vom Kreis Soest gegeben.

Heinrich-Georg Trelle, Leiter der Abteilung Straßenwesen beim Kreis Soest, schlug vor, zwei Verkehrszeichen aufzustellen, um ein Einfahrverbot in die Mühlenstraße von der Werler Straße aus kommend zu signalisieren.

Falls sich sowohl der Ausschuss für Bau- und Feuerwehr als auch der Gemeinderat für eine Umwidmung der Mühlenstraße entscheiden, würde die Gemeinde die Kosten für die neue Beschilderung tragen müssen. - lau

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