Welveraner Hauptschüler: Schulwechsel steht an

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In diesem Jahr schließt die Ganztags-Hauptschule in Welver endgültig ihre Pforten.

WELVER - Fünf Monate läuft an der Ganztags-Hauptschule in Welver noch der Schulalltag, dann wechseln die Schüler nach Hamm, Werl oder Soest. Derweil arbeitet die Gemeinde Welver gerade am Transport der Schüler zu ihren neuen Lernstätten.

„Die Kinder werden nach der Zeugnisvergabe im Februar umgemeldet“, sagt Heike Verspohl, Schulleiterin der Ganztags-Hauptschule in Welver, die im Sommer geschlossen wird. Die Anmeldungen für die umliegenden Hauptschulen, also die Erlenbachschule in Hamm, die Overbergschule in Werl und die Pauli-Schule in Soest, laufen als Sammelanmeldungen über das Sekretariat der Welveraner Hauptschule.

Nach den Herbstferien gab es eine verbindlich Abfrage unter den Schülern, an welche Schule sie künftig gehen möchten. Ihre Ergebnisse liegen der Schulleitung, der Gemeinde Welver und den umliegenden Hauptschulen vor, die sich so auf die ungefähren Schülerzahlen vorbereiten konnten. Die Anmeldungen werden entsprechend dieser Abfrage vorgenommen.

„Da wir mit Anmeldungen an einer Schule in Hamm den Schulamtsbezirk Soest überschreiten, laufen die Anmeldungen etwas unterschiedlich ab“, sagt Heike Verspohl. Die Formalitäten hielten sich aber für alle im Rahmen. „Die Eltern müssen nicht nocheinmal mit ihren Unterlagen wie zum Beispiel dem Familienstammbuch bei den Schulen vorstellig werden, da wir diese Dokumente hier schon in Kopie als Teil der Schülerakten vorliegen haben. Der Verwaltungsaufwand wird dadurch reduziert“, erklärt Verspohl.

Weil es jetzt langsam ernst wird und die Anmeldefristen der Schulen anstehen, hat Verspohl am Dienstag zudem noch einen Elternbrief verschickt, der die Erziehungsberechtigten über das Prozedere informiert hat.

Die Anmeldung an den Berufs-Kollegs läuft allerdings etwas anders ab, sagt die Schulleiterin: „Unsere Berufswahl-Koordinatorin gibt Hilfestellung bei der Anmeldung, die nach Absprache mit Lehrern und Eltern online mit den Schülern gemeinsam erfolgt.“

Nur wenige Schüler fallen durch dieses Anmelde-Raster, weil sie eben an andere Schulen als die bisher genannten gehen, in diesen Fällen kümmern sich die Eltern selbst um die Anmeldung.

„Bis Mitte Februar werden alle Schüler an den Schulen angemeldet sein, die sie sich ausgesucht haben“, sagt Verspohl.

Fast eine komplette Klasse würde beispielsweise nach Hamm an die Erlenbachschule wechseln, so dass Verbände und Freundschaften nicht auseinander gerissen werden. „Es ist möglich, dass die Schüler vor Ort noch in zwei Klassen aufgeteilt werden, auch wenn ich befürworten würde, dass sie zusammen bleiben. Aber das entscheiden die Schulleiter vor Ort.“

Für Verspohl sei vor allem wichtig, dass die letzten fünf Monate, die die Schüler an der Ganztags-Hauptschule in Welver verbringen, in Ruhe zu Ende gebracht werden. Vor allem für die Zehntklässler, die auf ihren Abschluss hinarbeiten, sei das wichtig.

Während sich Verspohl um den Schulalltag kümmert, versucht Heike Grümme-Kuznik, Fachbereichsleitern der Gemeinde für den Bereich Dienstleistungen, so schnell wie möglich den Transport der Schüler zu ihren neuen Schulstandorten nach den Sommerferien zu klären.

Über die konkreten Busverbindungen könne die Verwaltung noch nichts sagen, schließlich habe sie erst die konkreten Anmeldungen abwarten müssen, um zu wissen, wie viele Kinder wohin gebracht werden müssen. „Wir liegen gut in der Zeit“, sagt Heike Grümme-Kuznik, „und arbeiten jetzt auf eine möglichst passgenaue Linienführung für den Schülertransport hin.“

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