500 Besucher beim ausverkauften Comedy-Camp in der Bördehalle

Ein ausverkauftes Haus konnte Mitorganisator Detlef Westphal, melden, fast 500 humorbegeisterte Zuhörer aus Welver und Umgebung waren zum Comedy-Event erschienen. - Foto: Holthoff

Welver -  Telefonieren ist sein größtes Hobby und seit 10 Jahren treibt er damit die Radiohörer manchmal an den Rand des Wahnsinns. Elvis Eifel alias Jürgen Bangert gastierte jetzt beim Comedy-Camp zum zweiten Mal in Welver und hatte anlässlich seines 10-jährigen Bühnenjubiläums weiter bekannte Comedians eingeladen.

Moses W., Der Obel und Bademeister Schaluppke waren zur Unterstützung mit angereist. Ein ausverkauftes Haus konnte Mitorganisator der Gemeinde Welver, Detlef Westphal, melden, fast 500 humorbegeisterte Zuhörer aus Welver und Umgebung waren zu diesem Event erschienen.

Die Bilder der Show:

Comedy Camp Welver 2014

Die Idee dazu kam von Bürgermeister Ingo Teimann, der sich ein weiteres kulturelles Highlight für die Region wünschte und die Comedy favorisierte. Gemeinsam mit Hellweg Radio wurde diese Idee dann jetzt bereits zum zweiten Male mit diesen hochkarätigen Künstlern erfolgreich umgesetzt.

Zunächst kamen die Zuschauer in der Bördehalle noch etwas schleppend auf Touren, als Jürgen Bangert als Elvis Eifel dann jedoch als Jet-Pilot über einer Jet Tankstelle kreisend diese anrief, das er tanken müsse war für das Publikum kein Halten mehr. Sein Können bewies Bangert auch mit perfekt imitierten Stars wie Dieter Bohlen und „Kally“ Calmund.

Stand-up Kabarett mit feiner Musiknote kam dann mit Moses W. auf die Bühne. Obwohl an einer Grippe laborierend stellte er sein neues Programm „No Sports“ getreu eines Wahlspruchs von Winston Churchill vor und zog humorige parallelen. „Unser Opa ging nicht walken, der ging spazieren und der brauchte auch keinen MP 3 Player, der hat gesungen“ prangerte er übertriebenes Sportgetue an. Jürgen Bangert übernahm danach wieder die Regie auf der Bühne und erzählte von seinen Anfängen als Moderator. „Die Menschen liefern dir jeden Tag die besten Vorlagen“ ging er auf die Idee zu Elvis Eifel ein. Ein Heimspiel hatte anschließend „Der Obel“ der selbst seine Kindheit in Welver verbrachte. -„Ich bin in Vellinghausen größer geworden“- und fragte dann, ob Grobi und Mario Barth beide ADHS haben. Auch die Frage, in welcher Tonne Oskar wohl jetzt wohne, Restmüll, Bio oder blaue Tonne, beschäftigte ihn.

Nach einer Pause kam dann Bademeister Schaluppke auf die Bühne in der Bördehalle. „Mein Arbeitsplatz befindet sich in einem Stadtteil Kölns, in dem der Soziale Punkt am brennen ist. Dort bin ich der Innen- und Außenbeckenminister und betreue ein buntes Badeklientel. Ich bin der weiße Hai vom Beckenrand.“ beschrieb er seine Tätigkeit.

Insgesamt war es ein rundes Programm, das von der Gemeinde Welver und Hellweg-Radio in der Bördehalle geboten wurde.

Der Funke sprang nach kurzer Zeit auf das Publikum über, das den vier Künstlern den verdienten Applaus spendete. - joe

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