Welvers Grüne arbeiten am Leitbild

Welver - Die Grünen in Welver haben ihren Vorstand komplett bestätigt und laden alle in der Gemeinde ein zur Mitarbeit.

„Dafür muss man nicht gleich Mitglied werden bei uns“, sagt Cornelia Plaßmann, Vorsitzende der Ratsfraktion: „Es gibt so viel Arbeit, da freuen wir uns über jeden, der ein bisschen was bewegen möchte, als sachkundiger Bürger mitmacht bei uns.“ Was die Grünen in Welver in der nächsten Zeit anpacken wollen, erzählte die Fraktionsvorsitzende jetzt nach der Jahreshauptversammlung in Borgeln im Gasthof Kilp: Am Leitbild wollen sie arbeiten, verdeutlichen, wofür Grüne grundsätzlich stehen – und was sie sich für Welver vorstellen. Ganz konkret gibt es drei Dinge: Gespräche mit dem Gewerbeverband etwa. Plaßmann sagt: „Wir müssen die Gemeindeentwicklungsplanung vorantreiben. Dazu wollen wir wissen, wie sich die Kaufmannschaft eine Überholung des Ortskerns vorstellt.“ Als Zweites ist eine Online-Befragung auf der Agenda: „Wir wollen wissen, was die Menschen in Welver zur Penny-Ansiedlung denken.“ Der dritte Punkt ist ihr ebenso wichtig: „Wir wollen uns mit der Feuerwehr zusammensetzen, wir wollen schauen, was dort dringend gebraucht wird, wie die Mittel dafür zusammenkommen können.“ Einsetzen will sich Cornelia Plaßmann mit ihren Parteifreunden auch für Behinderte, ganz aktuell an der Hauptstraße im Ort, gleich am Bücherschrank. Da gebe es eine Ampel, die wie berichtet wohl nicht gut getaktet sei. Plaßmann: „Da braucht es deutlich mehr Grün, damit die Leute auch sicher über die Straße kommen.“ Weil es bei der zuständigen Stelle wenig Einsicht und „eine ordentliche Abfuhr“ gegeben habe, soll die Sache jetzt hochoffiziell durch den Ausschuss im Gemeinderat gehen. „Man sieht an diesen Dingen“, so findet nicht nur Cornelia Plaßmann, „dass es immer wieder viele Themen gleichzeitig gibt. Das ist viel Arbeit, es braucht viele Schultern, viel Sachverstand.“ Auf jeden Fall mehr, als die Grünen derzeit alleine stemmen können. Mehr Mitglieder wären schön, finden alle – ein Punkt, der immer auf der Agenda steht. Gleich unter der Hoffnung, dass es im Rathaus wieder besser läuft. 

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