Der „vergessene Papst“ im Blickpunkt

Pastor Andre Aßheuer sprach vor dem Paderborner Dom den Vortrag mit dem Referenten Prof. Dr. Ernesti (rechts) ab.

WELVER ▪ Das II. Vatikanische Konzil und der Konzilspapst Paul VI. stehen im Mittelpunkt eines Vortrages am kommenden Freitag um 19 Uhr im Bernhardhaus. Dazu lädt der Pastoralverbund Welver und Scheidingen ein.

Prof. Dr. Jörg Ernesti, ein 46-jähriger, aus dem Erzbistum Paderborn stammender Theologe, der derzeit in Brixen als Kirchengeschichtsprofessor lehrt, wird anhand seines neu erschienen Buches „Paul VI. – Der vergessene Papst“ einen wichtigen Beitrag zum Jahr des Glaubens bieten und beleuchtet damit das Leben dessen, der das vom Konzil Begonnene aufgenommen und zur Vollendung gebracht hat.

Der Autor beschreibt den Papst im Vorwort als „zwiespältigen, schwer zu Fassenden“ und drückt die Spannung aus, die bei der Beschäftigung mit dem Nachfolger des beliebten Johannes XXIII. aufkommt.

Karl Kardinal Lehmann bemerkt in seinem Geleitwort, dass gerade dieser Papst die Spannung der Nachkonzilszeit „als Aufgabe der Kirche zur Überwindung und Heilung angeommen“ habe. Darüber hat Jörg Ernesti, so der Mainzer Kardinal, ein „längst fälliges Buch geschrieben“, dem sich der Vortrag widmen wird.

Der oft hinter seinem Vorgänger zurückbleibende Papst, als der „vergessene“ beschrieben, soll damit gewürdigt und „modernitätstauglich“ erscheinen, um kirchliche Fragen der Zukunft zu gestalten.

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