Trotz Eile beim Bahnhofs-Umbau stoppt Welver erst einmal die Planung für den Fußgängertunnel

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Eng, schmuddelig und veraltet: Der Bahnhof Welver.

Welver – Ein Zuhörer auf den Hinterbänken kommentierte es trocken, was da Mittwochabend im Planungsausschuss lief: „Typisch Welver!“

Hatten die Politiker doch soeben einhellig bekundet, sie wollten den neuen, vier Meter breiten Tunnel unter dem Bahnhof, der Süd und Nord verbindet. Doch dann Minuten später machten sie den Beschluss-Vorschlag der Verwaltung platt, die Planer nun mit den Detailarbeiten dafür zu beauftragen. 

CDU, BG und Welver 21 hätten den Planungs-Start begrüßt, SPD, Grüne und FDP lehnten ab; sie sehen noch unbeantwortete Fragen. Macht in Zahlen: Fünf Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen, und damit war der Antrag vom Tisch. 

Da nutzte der Warnhinweis von Bauamtsleiter Detlev Westphal wenig, die Zeit rinne davon, bereits im nächsten Jahr wolle die Bahn mit den Umbauarbeiten am Bahnsteig beginnen und habe dazu schon Streckensperrungen beantragt. 

Es werde immer wieder neue Probleme und offene Fragen geben, sagte Peter Holuscha (BG) und empfahl die sofortige Planung. Klaus-Theo Rohe (SPD) hielt dem entgegen, man brauche erst einmal einen genehmigten Haushalt und mehr Details, wie das mit einer eventuellen Förderung des Landes aussieht.

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