Täuschende Leere am Landwehrkamp

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Noch ist das Baugeschehen im Neubaugebiet Landwehrkamp recht übersichtlich. Dies werde sich in diesem Jahr jedoch ändern, ist sich die vermarktende Firma sicher.

WELVER ▪ Ein Kran, vier Häuser, viel weiße Fläche: Das Baugebiet Landwehrkamp sieht noch relativ leer aus. Doch der Schein trügt, sagt der Vermarkter aus Erwitte. Ein Großteil der Grundstücke sei weg, weshalb das Investoren-Duo bereits über den zweiten Teil des Baugebietes nachdenkt.

15 Grundstücke wurden im vergangenen Jahr zwischen Meyerich und Zentralort erschlossen. Zwei davon befinden sich in privater Hand, die restlichen 13 vermarktet die Firma MD-Projekt aus Erwitte. Und auch wenn es vor Ort derzeit nicht danach aussehe, seien diese fast alle vergeben, erklärt Geschäftsführer Michael Stadler: „Man bekommt den Eindruck, dass nicht viel passiert, aber tatsächlich sind acht Grundstücke verkauft, für vier weitere bestehen Reservierungen.“

Dass seit der Erschließung erst ein paar Häuser in Bau seien, liege an dem individuellen Zeitplan der Eigentümer: „Manch einer möchte noch bis zum Schulwechsel der Kinder warten, ein anderer muss noch die alte Immobilie loswerden, bei einem dritten muss die Finanzierung geprüft werden.“ In diesem Jahr, spätestens 2014, würden diese aber sukzessive hochgezogen, ist sich Stadler sicher: „Auf einem weiteren Grundstück wurde gerade begonnen.“

„Langsam den zweiten Teil anschieben“

Was das Investoren-Duo – neben MD-Projekt ist noch die Firma Sauer und Sommer aus Meschede beteiligt – bereits über die Erweiterung des Baugebietes nachdenken lässt. „Sobald von den reservierten Grundstücken noch einige verkauft sind, wollen wir ab Mitte des Jahres langsam den zweiten Teil anschieben. Das dauert ja auch immer seine Zeit, bis die baurechtlichen Aspekte erledigt sind“, erklärt Stadler. Mit diesem Abschnitt soll der Lückenschluss entlang der Werler Straße zum Zentralort hergestellt werden. Läuft auch dieses Gebiet voll, sind in einigen Jahren noch zwei weitere Baugebiete auf der großen Fläche angedacht.

Auch für die Erweiterung ist Stadler optimistisch: „Wir haben schon Vormerkungen für die Erweiterung von potentiellen Bauherren, die jetzt noch nicht so weit waren, dann aber schon.“ Daher werde man in jedem Fall weiter machen: „Wir sind zufrieden. Das Interesse ist da.“ ▪ tob

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