Welveraner fordert freie Fahrt ins Zentrum

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Der große Durchbruch: Am Plan erläutert Stephan Sauermann seinen Vorschlag.

WELVER - „Tote Hose im Zentralort“, das ist der Eindruck, den Autofahrer bei der Durchfahrt durch Welver erleben. Eine Schwachstelle analysiert Ur-Welveraner Stephan Sauermann.

Jetzt versucht er, Lösungsansätze zu bieten, nämlich einen Durchbruch von der Bahnhofstraße zur Spielstraße „Am Markt“. Das alles zugunsten eines belebten Ortskerns mit Zugang zum Geschäftszentrum und mit Option auf weitere Erschließung der Flächen des ehemaligen Sparmarkts und des Raiffeisen-Geländes.

Stephan Sauermann ist gelernter Dachdecker und im Privaten Hundefreund und Mitglied Nr. 22885 des FC Bayern München. Er kann wohl zurecht behaupten, nach fast 50 Lebensjahren in Welver fast jeden Stock und Stein zu kennen. So beobachtet er natürlich auch die Entwicklung der Geschäftswelt und die Veränderungen im Straßenverkehr sowie die Gewohnheiten seiner Mitbürger. Nach den Entwicklungen der letzten Jahre rund um den Zentralort und motiviert unter anderem durch die Beschwerden der Einwohner des Baugebietes „Im Hagen“, sieht sich Sauermann motiviert und in der Pflicht, seine Lösungsvorschläge für einen geschäftlich interessanteren Zentralort in die Öffentlichkeit zu bringen. Dabei verfolgt er das große Ziel, den Standort Welver interessanter zu machen – sowohl für Geschäfte und Gewerbetreibende als auch für die Kunden – , aber auch das Interesse aller Welveraner, mehr Kaufkraft im Ort zu halten. Denn aus Erfahrung weiß er, dass zum Beispiel Bürger aus dem Umfeld des Baugebietes „Im Hagen“ aus Protest gegen die Verkehrsbelästigung durch das Gewerbegebiet Ladestraße nicht mehr in Welver einkaufen, sondern in die Supermärkte der umliegenden Städte Soest, Werl und Hamm ausweichen. Stephan Sauermann ist überzeugt, dass eine neue Anbindung der Straße „Am Markt“ von der Bahnhofstraße direkt über den früheren „Sparmarkt“ ein echter Durchbruch zu mehr Attraktivität in Welvers Mitte bedeuten würde. Dies erfordere allerdings einen Hausabriss an der Bahnhofstraße entweder rechts oder links der Volksbank. Der Verkehr könne dann Richtung „Sparmarkt“ und darüber hinaus zu den dahinter liegenden Parkplätzen fließen. Die Straße „Am Markt“ könne Einbahnstraße werden und zwar in Richtung Rathaus und andererseits in Richtung Apotheke. Über die neue Zuwegung könnten im Hintergrund auch das Raiffeisen-Gelände und die Ladestraße mit den Supermärkten erreicht werden, was das Baugebiet Hagen verkehrstechnisch entlaste und unnütze Umwege erspare. - dümi

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