Spänebunker geriet erneut in Brand

Nachdem am Dienstag der Spänebunker auf dem Grundstück des ehemaligen Sägewerks am Ostbusch ein zweites Mal in Brand geraten war, beseitigte der Bauhof der Gemeinde alle noch übrig gebliebenen Reste des Gebäudes.

WELVER ▪ Ob die polizeilichen Ermittlungen im Fall des abgebrannten Spänebunkers auf dem ehemaligen Gelände des Sägewerks am Ostbusch zu Ergebnissen führen werden, steht bislang noch in den Sternen. Wie Kreis-Polizeisprecher Winfried Schnieders mitteilt, hat der Eigentümer auf jeden Fall Strafanzeige wegen vermuteter Brandstiftung gestellt – offenbar mit guter Begründung.

Denn kaum waren am Montag die Löscharbeiten abgeschlossen, ging Tags drauf erneut Alarm bei der Feuerwehr ein. Und wieder waren es die Reste des Spänebunkers, die brannten und gelöscht werden mussten.

So schließt auch die Feuerwehr Brandstiftung nicht aus. „Das Feuer am Montag war definitiv aus“, erklärte Wehrsprecher Michael Juschka. Bis 23 Uhr hätten die Kameraden Brandwache gehalten und zum Auffinden von versteckten Brandnestern eine Wämebildkamera eingesetzt. „Das frei zugängliche Gelände liegt schon seit Jahren brach. Wir mussten hier bereits einige Male brennende Gebäudeteile löschen.“

Noch am Dienstag beseitigte der Bauhof alle Reste des Spänebunkers.

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