Brand in Schwefe

Sirenenalarm: Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus - Kind verletzt

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Unter Atemschutz rettete die Feuerwehr neun Personen aus dem verrauchten Haus.

Welver - Sirenenalarm in Welver: Die Feuerwehr wurde am Dienstagabend nach Schwefe alarmiert.

[Update] Um 20.30 Uhr ertönten in Welver die Sirenen, die auch in weiten Teilen Soests zu hören waren. Über den Notruf wurde eine Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus in Schwefe an der Straße "Zum Vulting" gemeldet, berichtete ein Sprecher der Rettungsleitstelle auf Anfrage.

Die Feuerwehr Welver, die mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle geeilt war, betrat das Gebäude unter Atemschutz und konnte schnell den Ursprung des Rauches feststellen: Ein Elektroherd hatte gebrannt. Laut Polizeimitteilung vom Mittwochmorgen soll der 64-jährige Bewohner sein Essen unbeaufsichtigt auf dem Herd gelassen. 

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Mehrere Einsatzkräfte retteten insgesamt neun Personen aus dem Mehrfamilienhaus, ein Kind (10) erlitt ersten Erkenntnissen zufolge eine Rauchvergiftung. Es wurde zur weiteren Untersuchung und Behandlung gemeinsam mit seiner Mutter (43) ins Krankenhaus gebracht. Die weiteren Bewohner konnten unverletzt ins Freie gebracht werden.

Rund 50 Einsatzkräfte des Löschzugs 2 der Feuerwehr Welver waren neben Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Wegen der hohen Anzahl an betroffenen Bewohnern wurden die Retter mit dem Stichwort "Massenanfall von Verletzen" (MANV) zur Einsatzstelle gerufen. Durch dieses Stichwort rückten automatisch neben mehreren Rettungswagen und dem Notarzt auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt aus.

Kleinkind bei Brand in Welver verletzt: Feuerwehr rettet neun Personen aus Wohnhaus

Nachdem die Feuerwehr das Haus vom Rauch befreit hatte, konnten die Bewohner wieder hinein. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 10.000 Euro. 

Einen großen Feuerwehreinsatz gab es am Dienstag auch im Ostkreis: Bei Glatteis war ein Lkw im Gegenverkehr mit einem Auto kollidiert. Eine Frau kam ums Leben, ein Mann erlitt schwerste Verletzungen. Die Straße war mehr als zehn Stunden gesperrt.

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