Schwefer müssen noch lange mit maroder Ortsdurchfahrt leben

SCHWEFE -  Der Kreuzungsbereich vor der Gaststätte Hillefeld ist ein Härtetest für Navigationssyteme und Stoßdämpfer. Der Zustand der Fahrbahndecke ist desolat, Fußgänger leben gefährlich. Auf eine Erneuerung müssen Anwohner aber noch lange warten.

Auf wenigen Quadratmetern tummeln sich hier die überwiegend maroden Straßen „Zum Vulting“, Soestweg, Schwefer Straße, Hoher Weg und Denninghofweg.

Der Zustand der Fahrbahndecke ist desolat, Fußgänger leben entlang des Soestweges besonders gefährlich. Bürgersteig: Fehlanzeige. Das soll sich ändern – eigentlich. Die Frage ist nur: Wann? Der zuständige Fachbereichsleiter im Rathaus, Markus Hückelheim, geht nicht von einer allzu zügigen Neugestaltung aus, obwohl die Planung bereits an ein externes Büro vergeben würde.

Er rechnet damit, dass es noch „mehrere Jahre“ dauern kann, bis der Bereich komplett saniert ist. Die Prioritätenliste der zuständigen Behörde Straßen NRW gibt ihm recht. Erst kürzlich ist das rund 1,1 Mio. Euro teure Projekt von Rang sieben auf Rang acht abgerutscht.

Fest steht allerdings schon jetzt, dass die vom Gemeinderat formulierten Vorschläge nach einer farbigen Ausführung der Straßendecke und einer Qureungshilfe im Bereich der Gaststätte Hillefeld unerfüllte Träume bleiben werden.

Keine Illusionen macht sich auch Ortsvorsteher Jürgen Dahlhoff (BG) – vor allem, was den zeitlichen Rahmen angeht. „Wenn nicht plötzlich Geld vom Himmel fällt, wird es wohl 2020 werden, bis die Ortsdurchfahrt erneuert wird. Das ist nicht sehr befriedigend.“

Dabei sei eine der wichtigen Voraussetzungen, nämlich der nötige Grunderwerb, schon fast angeschlossen.

Für die Sicherheit entlang des Soestwegess bahnt sich indes eine provisorische Lösung an. Befestigte Schotterstreifen und Begrenzungspfähle könnten die Fußgänger am Soestweg ein bisschen besser vor dem Autoverkehr schützen. - rad

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