Ratssitzung

Schwefe "vergessen": Verwaltung in Welver will Panne rasch ausbügeln 

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Die Gemeinde will nun Gas geben, damit die Schwefer und die Durchreisenden möglichst bald eine neue Ortsdurchfahrt bekommen. Das bekräftigte Bürgermeister Uwe Schumacher.

Welver - Die Gemeinde Welver will ihr Versäumnis, kein Geld für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in  Schwefe in den Haushalt eingeplant zu haben, so rasch wie möglich ausbügeln. Das haben Bürgermeister Uwe Schumacher und Kämmerer Camillo Garzen am Mittwochabend in  der Ratssitzung zugesichert.

Unsere Redaktion hatte am Mittwoch vorab über die Panne berichtet. Eigentlich sollte über das Thema in geheimer Sitzung beraten werden. Schumacher sprach die Angelegenheit gleich zu Beginn der Ratssitzung vor Publikum an; keiner der Ratsmitglieder hatte etwas dagegen, die Sache öffentlich zu erörtern.

"Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung", sagte Garzen, nachdem der Vorwurf im Raum stehe, "einen Bock geschossen" zu haben. 

Zwei Möglichkeiten der Korrektur böten sich an: Eine recht komplexe, der Rat könnte den Kanal- und Straßenbau in Schwefe als überplanmäßige Ausgabe deklarieren. Und eine etwas "schlankere" Lösung: Der Ende 2019 verabschiedete Haushalt für 2020 werde noch mal ausgepackt und die Kosten für Schwefe mit eingepackt. 

Dies sei um so leichter, als die Kommunalaufsicht bis heute den Welveraner Etat noch nicht geprüft geschweige denn genehmigt habe. Garzen empfahl die "schlanke" Tour.

Schumacher legt indessen Wert auf die Feststellung, der Fehler sei nicht in der Bauverwaltung, sondern in der Gemeindeverwaltung passiert. 

Auf einer Sondersitzung des Gemeinderats am 12. März soll die Panne nun endgültig ausgebügelt werden und der Haushalt ergänzt werden. Die Sache eilt nämlich, denn nach Auskunft des Bürgermeisters könnte / sollte schon im Sommer der Baubeginn erfolgen. 

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