Scheidinger Schützen bekommen ein neues Dach

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Links die grauen Eternitplattem, rechts die neuen Trapezbleche mit integriertem Schallschutz und Wärmedämmung: Der Vorstand der Schützenbruderschaft St.-Hubertus-Scheidingen mit Brudermeister Johannes Palttfaut (Mitte) und dem Stellvertretenden Brudermeister Michael Schlüter (Zweiter von links) überzeugte sich auf dem Dach vom Fortschritt der Arbeiten.

Scheidingen - Vor fast 50 Jahren wurde die Schützenhalle in Scheidingen von der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft erbaut, jetzt müssen umfangreiche Sanierungsarbeiten in Angriff genommen werden. Rund 75 000 Euro müssen für ein neues Hallendach investiert werden. Zuschüsse gibt es dafür nicht, der gesamte Betrag muss von der Schützenbruderschaft selbst gestemmt werden.

Vergangene Woche begann die Dachdeckerfirma Vollenberg aus dem benachbarten Sönnern mit den Arbeiten, sechs Dachdecker arbeiten von früh bis spät, um das Dach bis zum kommenden Wochenende zu erneuern. 

Bereits seit 15 Jahren tragen sich die Scheidinger Schützen mit dem Gedanken der Dacherneuerung, die Eindeckung der Halle mit Well-Eternit ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Weder die Wärmedämmung noch der Schallschutz waren bei der bisherigen Eindeckung ausreichend, sodass jetzt eine energetische Sanierung ins Auge gefasst wurde. Moderne Trapezbleche mit Sandwichelementen, die durch ihre ergänzende Dämmschicht für Wärmedämmung und Schallschutz sorgen, sind das heutige moderne Baumaterial, dem die Scheidinger Bruderschaft vertraut. 

Brudermeister Johannes Plattfaut ist froh, dass die Arbeiten nun endlich beginnen können, war diese Baumaßnahme doch bereits seit dem vergangenen Jahr geplant. Bereits in der Frühjahrsversammlung 2017 wurde der Baustart beschlossen, Sturm „Friederike“ sorgte jedoch zu diesem Zeitpunkt bei den Dachdeckern für so viel Arbeit, dass die Sanierung zunächst zurückgestellt wurde. „Der Sturm ging leider nicht über unser Dach“ erinnerte der Stellvertretende Brudermeister Michael Schlüter augenzwinkernd. 

Mit einem Autokran werden jetzt die Module, die vom First bis zur Traufenwand reichen, auf das Dach gelegt. Dadurch gehen die Arbeiten schnell voran. Ein wichtiger Gesichtspunkt dabei ist die Schallisolierung. „Wir haben sehr tolerante Nachbarn, bisher hat sich bei den Feiern in der Halle noch niemand über die Lautstärke beschwert- und das soll auch so bleiben“, sagt Plattfaut und lobt die Anwohner. Im kommenden Jahr soll dann noch die Innendecke in der Halle neu gemacht werden, hier hoffen die Vorstandmitglieder auf rege Hilfe von den Schützen.

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