Ballatmosphäre bei der Dreidörfer-Gemeinschaft

Berwicke/Stocklarn/Hacheney - Strahlender Sonnenschein, strahlende Gesichter – das Schützenfest war ganz nach dem Geschmack der Festbesucher und Aktiven des Schützenvereins Berwicke/Stocklarn/Hacheney.

Dabei dauerte es relativ lange, bevor mit Michael Keinemann ein neuer König gefunden wurde. Es war der 333. Schuss, der den ausgebildeten Straßenwärter zum neuen Regenten der Dreidörfer-Gemeinschaft machte. Zu seiner Mitregentin wählte der 28-jährige Avantgardist, der aus Meckingsen stammt, seine Lebensgefährtin Julia Knappkötter aus Stocklarn. Damit war klar, dass am Sonntag der Weg zur Parade für den gesamten Hofstaat ein etwas längerer werden sollte. Geplant war die Regentschaft der beiden für dieses Jahr zwar noch nicht. „Eigentlich wollten wir erst in vier Jahren, wenn mein Vater Jubelkönig ist“, sagte die Justizvollzugsbeschäftigte.

„Aber als keiner König werden wollte, da haben wir gedacht, dass es ohne Königspaar sicher nur halb so schön werden würde“, meint der Regent. Und so zeigte sich wieder einmal, „dass einem die die besten Ideen ja bekanntlich spontan in den Sinn kommen“, sagte das Königspaar lachend. Und dass die Avantgarde um die beiden Kommandeure Christian Knappkötter und Frank Ostwinkel, die das zweite Jahr in Folge die Majestäten stellte, besonders motiviert bei der Sache war, versteht sich von selbst.

Der Schützenball am Samstag im Festzelt, der Festumzug und die Parade vor dem Hof Drewer in Berwicke, bei bestem Frühlingswetter am Sonntag waren ohne Frage die Höhepunkte der Festfolge, in der natürlich auch die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder nicht fehlen durften.

Kommandeur Heinrich Drewer überreichte die Urkunden an die neuen Ehrenmitglieder des Vereins und zeichnete das Königspaar des Vorjahres Christian Knappkötter und Claudia Schiller, aber auch die Jubelregenten aus.

Beim Königstanz der Majestäten und des Hofstaats sowie der Jubelregenten, umrahmt von den Avantgardisten, kam mit einem Walzer direkt Ballatmosphäre auf. Danach ließ Spieß Friedrich Bußmann alle Anwesenden zum „Kuchenbüffet“ wegtreten.

Bei einem so harmonischen Fest und ausgelassener Stimmung war es kein Wunder, dass auch am Tag drei des Schützenfestes in Berwicke niemand so schnell nach Hause wollte. Für den guten Ton sorgte, an allen Festtagen der Spielmannzug Borgeln und der Musikverein Niederense. - Heli

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