Scheidingen feiert seine neuen Majestäten mit zackiger Parade

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Die Majestäten Markus Platte und Caroll Cavilott-Platte und ihr imposanter Hofstaat standen am Wochenende beim Scheidinger Schützenfest im Mittelpunkt.

Scheidingen – Es war ein Traum in Weiß und Grün, der sich am Wochenende für Majestät Markus Platte und Königin Caroll Cavilott-Platte in Scheidingen erfüllte: Nachdem sich der neue Regent am Freitag im heimischen Bispingwald im vierten Anlauf gegen zwei weitere Aspiranten durchgesetzt und die Dorfgemeinschaft ihren neuen Majestäten beim Vogelschießen der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft lautstark zugejubelt hatte, gipfelte das Schützen-Spektakel in zwei festlichen Paraden.

„Es macht mir unerwartet viel Spaß und alle ziehen gut mit“, sagte Caroll Cavilott-Platte, die sich das Amt der Regentin bis jetzt nicht hatte vorstellen können. König Markus Platte hatte hingegen schon seit rund 20 Jahren den Wunsch, den Salzbachort zu regieren. 

Nachdem im Jahr 2001 nur noch Markus Platte sowie seine Brüder Raimund und Michael Platte unter der Vogelstange um die Königswürde gerungen hatten und sich Bruder Raimund schließlich durchsetzen konnte, versuchte Markus Platte sein Glück noch zwei weitere Male erfolglos. 

Dass Bruder Michael Platte Scheidingen im Jahr 2016 regierte, könnte für ihn zusätzlicher Ansporn gewesen sein, im vierten Anlauf sicherte er sich die Regentschaft des Dorfes. 

Für seine neuen Majestäten zeigte sich der Ort schließlich von seiner besten Seite: Im grün-weißen Fahnen- und Wimpelmeer defilierten die Scheidinger Schützen sowie die eng befreundete Avantgarde aus Waltringen bereits am Samstag vor zahlreichen Besuchern vor dem Königspaar her. 

Während der Spielmannszug der Kyffhäuser Kameradschaft aus Welver an allen drei Festtagen für die Marschmusik sorgte, gestaltete die Blasmusik Hultrop den Frühschoppen am Sonntag musikalisch. Hier nahm Brudermeister Johannes Plattfaut zugleich etliche Ehrungen vor. Seinen Höhepunkt fand das Scheidinger Schützenfest in der festlichen Parade am Sonntag.

Die Scheidinger Straße war proppenvoll, die gesamte Dorfgemeinschaft schien auf den Beinen zu sein. Im Stechschritt marschierten die heimischen Schützen an ihren Majestäten vorbei. Brudermeister Johannes Plattfaut freute sich über ein gelungenes Fest, das in einer frisch sanierten Halle gefeiert werden konnte.

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