Requiem für Pfarrer Klein-Doppelfeld

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Das Requiem feierten Domkapitular Prälat Theodor Ahrens, Dechant Dr. Gerhard Best, Probst Josef Heers vom Pastoralverbund Soest, der Welveraner Pastor André Aßheuer sowie der Bruder des Verstorbenen, Pfarrer Ulf Doppelfeld. 

Welver - Mit einem Requiem und der anschließenden Beisetzung nahmen viele Weggefährten Abschied von Pfarrer Eberkard Klein-Doppelfeld.

„Priester zu werden, war der beste Weg, nahe an den Menschen zu sein.“ Die katholische Kirchengemeinde St. Maria Welver und die benachbarten evangelischen Christen von St. Albanus und Cyriacus nahmen Abschied vom ehemaligen Welveraner Geistlichen, Pfarrer i. R. Eberhard Klein-Doppelfeld.

Der Pastor war am Sonntag vor einer Woche nach kurzer schwerer Krankheit in einer Essener Klinik verstorben. Mehr als 30 Jahre hatte er in Welver und zuletzt auch in St. Peter und Paul in Scheidingen gewirkt und mit seinem offenen Wesen und seiner authentischen Persönlichkeit nachhaltige Spuren, nicht nur als „Baumeister“ und Initiator neuer Errungenschaften, der Kirchengemeinde hinterlassen.

„Es ging ihm immer um die Menschen, seine Nähe zu allen Generationen durch seine offene und oftmals unkonventionelle Art, machen ihn für uns alle unvergessen“, so die Überzeugung aller, die beim Requiem in der Pfarrkirche von St. Bernhard das Wort ergriffen.

Das Requiem feierten in Konzelebration Domkapitular Prälat Theodor Ahrens, Dechant Dr. Gerhard Best (Dekanat Hellweg), Probst Josef Heers vom Pastoralverbund Soest, der Welveraner Pastor André Aßheuer sowie der Bruder des Verstorbenen, Pfarrer i. R. Ulf Doppelfeld.

Prälat Ahrens verlas das Kondolenzschreiben des Erzbischofs Hans-Josef Becker, Probst Heers ließ in seiner Predigt Leben und Wirken des Verstorbenen Revue passieren. Seit seiner Verabschiedung in den Ruhestand lebte der Pastor in Soest und brachte sich dort in den Pastoralverbund aktiv mit ein

Einen wachen Blick hatte er stets nach Welver und nach wie vor guten Kontakte zu allen, die ihm eng verbunden waren. Da ihm die Ökumene stets besonders wichtig war, zählten hierzu auch sehr viele evangelische Christen.

Weit mehr als 400 Gläubige nahmen in den beiden benachbarten Welveraner Kirchen an dem Gottesdienst und der Beisetzung teil. Pfarrer i. R. Klein-Doppelfeld wurde auf der Priestergruft bestattet, die vor einigen Jahren aufgrund seiner Initiative neu gestalteten worden ist. 

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