Raiffeisen-Gelände: Grünen-Antrag abgelehnt

WELVER ▪ Beim Dauer-Problem Raiffeisengelände/Sparmarkt kochen die Welveraner Fraktionen weiterhin ihr eigenes Süppchen.

Ein Antrag der Welveraner Grünen, das Ansinnen eines sozialen Supermarktes zu unterstützen (der Anzeiger berichtete), wurde im Bauausschuss am Mittwoch bei Stimmgleichheit abgelehnt: Bei drei Enthaltungen gab es fünf „Ja“- und fünf „Nein“-Stimmen – zu wenig für einen Auftrag an die Verwaltung.

Dabei stand zunächst die Frage im Raum, ob und warum die Welveraner Politik überhaupt in diesem Fall tätig werden sollte. So lange kein An- oder Umbau angedacht ist, kann ein Mieterwechsel nämlich auch einfach zwischen Besitzer und Interessent abgewickelt werden, ohne dass die Gemeindeverwaltung beteiligt werden müsste. „Da müssen wir eigentlich gar nicht aktiv werden“, so BG-Vorsitzender Jürgen Dahlhoff. In die gleiche Kerbe haute CDU-Ratsherr Michael Schulte: „Wenn die INI Lippstadt wirklich Interesse gehabt hätte, hätte sie doch selbst auf den Inhaber zugehen können. Wir sind ja kein Vermittler von Grundstücken.“ Zudem sehe seine Partei im Bereich Raiffeisengelände immer noch eine Chance für eine „Neue Mitte“ in Welver, so Schulte.

Aus dem gleichen Grund versagte die FDP dem Antrag ihre Zustimmung: Sie wollen zunächst ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Bereich, der seit etlichen Jahren brach liegt: „Wir müssen grundlegend die Verwaltung beauftragen, die Sache zu planen, damit die Investoren mal wissen, wodran sie sind. Wo soll der Verkauf

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