Karneval in Welver: Positive Umzugsbilanz trotz miesen Wetters

Welver - „Wir hatten keine Probleme mit dem Umzug am Donnerstag, außer mit dem Wetter“, erklärt Manfred Möller, Vorsitzender des SV Welver und quasi „Schirmherr“ des größten Weiberfastnachts-Umzuges weit und breit.

In Übereinstimmung mit der Polizei stellt er fest, dass es beim kostümprächtigen Umzug, der mit über 1000 Aktiven wohl der größte bisherige gewesen ist, weder Schlägereien noch irgendwelche Übergriffe oder räuberische Diebstähle bisher bekannt geworden sind. Die Polizei, die Funkhilfe Soest und auch der private Wachdienst Meisterjahn aus Werl waren beim Umzug anwesend und aufmerksam gewesen.

Stolz ist Möller darauf, dass seit seiner ersten Teilnahme im Jahr 1982 wegen widriger Witterungsbedingungen noch kein Umzug abgesagt worden ist. „Der härteste Umzug fand im Jahr 1986 statt, als ich selber Prinz war“, erinnert sich Möller. „Bei Minus 20 Grad wurde Besetzung des Prinzenwagens mit heißem Schnaps gewärmt und die Kinder mussten wegen der Kälte ins Warme gebracht werden.“

Feierstimmung bei allen Altersgruppen

In der Weiberfastnachs-Narrenhochburg Welver war es auch in diesem Jahr gar kein Problem, seine närrischen Gene an den beliebten Standorten auszuleben. Ob im Partyzelt am Marktplatz in der Gaststätte „Kupferkanne“, dem Buchenwaldsaal oder in der Bördehalle: die DJ’s sorgten Feierstimmung bei allen Altersgruppen. „Ob Ü 20, Ü 30, Ü40 oder U100, hier haben alle ihren Spaß – vorausgesetzt sie sind jeck“, so die Meinung eines Partybesuchers.

Und während sich die Erwachsenen noch von ihrer Sause erholen, läuft sich der närrische Nachwuchs bereits für Sonntag warm. Dann startet um 15.11 Uhr in der Bördehalle der Kinderkarneval, bei dem alle Kinder eingeladen sind. Die gemeinsame Einstimmung findet beireits um 13.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst in St. Bernhard statt. Von hier aus ziehen Prinzenpaare und Kids dann gemeinsam zur Bördehalle.

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