Planungen im Vorfeld abgeschlossen

Narrensicheres Konzept für den Umzug

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Welver - Nur noch gut zwei Wochen, dann steigt in Welver der große Weiberfastnachtsumzug durch den Zentralort – der Höhepunkt einer extrem kurzen Session.

Im letzten Jahr wurde der Straßenkarneval buchstäblich vom Winde verweht. Wie gehen in diesem Jahr die Organisatoren bei ihrer Planung mit diesen Erfahrungen um? „Das Wetter ist und bleibt so früh nicht vorhersehbar“, so SVW-Chef Manfred Möller. „Et kütt wie et kütt“, würde der Jeck im Rheinland sagen. 

„Wir machen das nicht zum ersten Mal“, lautet Möllers westfälisch-gelassene Vari-ante. Zum zweiten Mal macht es jedenfalls Welvers Beigeordneter Camillo Garzen. Auch er sieht keinen Grund für Veränderungen. „Alle Mitspieler kennen sich, da gehen solche Absprachen ziemlich schnell“, so der gebürtige Rheinländer. 

Folgerichtig hat man sich entschlossen, das gleiche Sicherheitskonzept zu wählen wie im vergangenen Jahr. Immerhin hat damals die Zusammenarbeit gut funktioniert: Gemeinsam entschied man sich angesichts drohender heftiger Windböen, den Umzug ganz abzusagen. Gefeiert wurde bekanntlich trotzdem: nämlich hauptsächlich drinnen. 

Das soll diesmal wieder möglich sein. Auf dem Marktplatz wird das bekannte Festzelt stehen – mit Gewichten zusätzlich gegen Wind gesichert. Ansonsten dürfen sich die Narren im Wesentlichen auf den gewohnten Ablauf freuen. „Kostüme raus, es ist soweit - Welvers Narren sind zu allem bereit!“ heißt es dann also am 8. Februar ab 14.30 Uhr. 

Und eine Neuerung gibt es dann doch: Die neuen Tollitäten bilden mit Tina I. (Mesche), Marie I. (Mesche) und Hannah I. (Brinkschnieder) zum ersten Mal drei Prinzessinnen. Geballte Frauenpower für Welver also, nachdem sich kein Prinz aus der Deckung getraut hatte.

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