Luisenstraße: Pläne noch nicht rund

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Beim geplanten kleinen Baugebiet in der Luisenstraße in Welver gibt es noch Gesprächsbedarf.

Welver - Beim geplanten kleinen Baugebiet in der Luisenstraße gibt es noch Gesprächsbedarf. Die von Entwickler Michael Stadler (MD Projekt, Erwitte) vorgestellten Skizzen fielen jedenfalls erstmal durch.

Sein Unternehmen konzipiert auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Hagedorn acht Eigenheime samt Erschließung. Die Fläche hat sich MD Projekt bereits gesichert. Doch genau die Art der Erschließung sorgte im Planungsausschuss für verstärktes Stirnrunzeln. So ist unter anderem die Anbindung eines Fußweges am Rand unklar. Und auch eine vorgesehene kleine Stichstraße innerhalb des Areals, die in private Hände übergehen soll, schmeckte dem Ausschuss nicht wirklich.

 Bis zur nächsten Sitzung soll der Entwickler einen geänderten Plan vorlegen, aus dem auch die Höhenverhältnisse klar hervorgehen. So sollen spätere Probleme mit den Kanalanschluss wie in Meyerich verhindert werden. Aber: „Grundsätzlich stehen wir dem Vorhaben positiv gegenüber“, sprach Klaus-Theo Rohe in diesem Fall fürs gesamte Gremium. 

Das Interesse an dem kleinen, sehr zentral gelegenen Gebiet ist groß. Vor allem junge Familien hat Stadler im Blick, aber auch seniorengerechtes Wohnen im Bungalow sei für ihn denkbar. Alle sollen für einen Quadratmeterpreis von 125 Euro zum voll erschlossenen Bauplatz kommen. Stadler machte keinen Hehl daraus, dass eine aufwändigere Erschließung diesen Preis in die Höhe treiben würde. „Dann ist die Sache nicht mehr wirtschaftlich“, so der MD-Geschäftsführer. Stadler hofft, noch in diesem Rechtskraft für das Baugebiet zu erlangen. Im Frühjahr 2019 könnte dann mit der Erschließung begonnen werden. Insgesamt stehen 5 500 Quadratmeter zur Verfügung. Bei der Wahl der Bauweise sind kaum Grenzen gesetzt, wohl aber bei der Höhe: 9,50 Meter darf der Dachfirst First maximal messen. Der Blumenladen und die kleine Kfz-Werkstatt sollen erhalten bleiben. Alle übrigen Bauten wie die Gewächshäuser sollen weichen. Die Firma MD Projekt hatte zuletzt um auch das Baugebiet „Landwehrkamp“ unter ihren Fittichen.

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