Welveraner Klaus-Dieter Junker besteht mit Labrador Paul Rettungshunde-Prüfung

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Ein bewährtes Team: Der zufriedene Hundeführer Klaus-Dieter Junker aus Welver zusammen mit seinem Labrador Paul.

Welver - Es gibt Berechtigungen, die gelten auf Lebenszeit, andere sind befristet. Letzteres gilt zum Beispiel auch für Rettungshunde: Jüngst unterzog sich deshalb der Sanitätshelfer Klaus-Dieter Junker aus Welver mit seinem Labrador Paul in Münster der obligatorischen Prüfung, und das zum dritten Mal hintereinander erfolgreich.

Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) gibt es in Ense eine Rettungshundegruppe für die Personensuche in der Fläche. Ein Team besteht aus dem Hundeführer und dem Hund. Entsprechend der Aufgabenstellung muss sich das „Herrchen oder Frauchen“ auf die Mitarbeit und Rückmeldung des Rettungshundes verlassen. 

Das erfordert für beide ein permanentes Training. Die Trainingserfolge müssen im Abstand von nicht mehr als 18 Monaten durch eine (Wiederholungs-)Prüfung nachgewiesen werden. Nur wenn die Prüfung immer wieder erfolgreich absolviert wird, kann und darf das Team im Einsatzfall mitwirken. 

„Die Ausbildung von Rettungshunden dauert grundsätzlich zwei Jahre und länger“, so der Leiter der Rettungshundegruppe, Heino Portmann. Damit eine langfristige Einsatzfähigkeit gegeben ist, kann bereits ab der zwölften Woche aber nicht nach dem zweiten Lebensjahr mit der Zusatzausbildung begonnen werden. 

Zum Glück sind die Einsätze nicht sehr häufig. Die Einsatz-Anforderungen kommen aus ganz Westfalen, typischerweise gegen Abend. Am Rettungswesen Interessierte können bei Heino Portmann nähere Informationen zu den Voraussetzungen und Abläufen für eine Ausbildung zum Flächensuchhund bekommen (Telefon 0151 52882060).

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