Neues Wohnen in Welver

WELVER ▪ Gut 90 Seiten stark und gespickt mit 14 Themen ist die Sitzungsvorlage des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, der am Mittwoch um 17 Uhr als öffentliche Sitzung im Rathaus seine Türen öffnet.

Neben dem umstrittenen geplanten Funkmaststandort westlich von Schwefe (wie gestern berichtet), stehen als weitere Bauvorhaben das geplante Neubaugebiet am Landwehrkamp bei Meyerich und die vorgesehene Bebauung des ehemaligen Sägewerkgeländes Uhlenburg in Welver am Ostbusch zur Diskussion. Während in Sachen Neubaugebiet Meyerich nach der öffentlichen Auslegung nun der entsprechende Bebauungsplan auf den Weg gebracht werden soll, geht es bei den geplanten 15 Wohnhäusern auf dem ehemaligen Uhlenburg-Grundstück um die Vorstellung des vom Investor überarbeiteten Bebauungsplanentwurfs. Berd-Georg Grüttner von der GRÜPA Entwicklungsgesellschaft mit Sitz in Soest wird hierzu eigens die Pläne vorstellen.

Thema wird auch die Nachnutzung des Übergangswohnheims in Vellinghausen-Eilmsen sein. Nach dem Verkauf der Immobilie im Dezember vergangenen Jahres will der Hammer Investor Ulrich Wickert der Gemeindepolitik einen entsprechenden Bauantrag vorlegen, um so den Weg für die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens frei zu machen. Bekanntlich will Wickert den Gebäudekomplex nach umfassender Sanierung zunächst mehrere Jahre lang an Mitarbeiter der RWE-Baustelle vermieten und dann als reihenhausähnliche Einheiten an Familien verkaufen. Die Frage aber, wo künftig die derzeit im Wohnheim lebenden rund 20 Asylbewerber untergebracht werden sollen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Im Übrigen sind auch die Grünen am Thema Nachnutzung des Wohnheims interessiert – und zwar aus Sicht des Naturschutzes. Wegen des zu erwartenden zunehmenden Autoverkehrs gehen die Grünen von einer Beeinträchtigung der Naturschutz- und der Erholungsfunktion des Landschaftsschutzgebietes vor Ort aus.

Nicht zuletzt dürfte Schwefer Sportler der Antrag des TuS interessieren, eine vom Sportverein gepachtete landwirtschaftliche Fläche direkt östlich neben dem Sportplatz zusätzlich in eine Sportfläche umwandeln zu können. Schon im vergangenen Ausschuss wurde dem Anliegen grundsätzlich zugestimmt. Nun spielen noch Lärmemmission und die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans eine Rolle. ▪ bn

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