Neue Hoffnung für Welveraner Bahnhof

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Der Welveraner Bahnhof und seine Barrierefreiheit sind unter anderem Thema im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt.

WELVER -  Viele brisante Punkte stehen auf der Tagesordnung der ersten Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt in diesem Jahr. Unter anderem ist der Welveraner Bahnhaltepunkt erneut Thema.

Barrierefrei, besser zugänglich und weniger gefährlich soll er werden, der Bahnhaltepunkt im Zentralort. Über Finanzierung und Umsetzung diskutierten der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) und die Gemeinde Welver immer wieder. Im April 2013 ging es zuletzt einen Schritt nach vorn: Der Zweckverband wurde verbindlicher und hob den Welveraner Bahnhof erstmals auf die Liste seiner „bedeutenden Bahnhofs-Ausbauprojekte“.

Dadurch wird Welver Nachrücker bei der derzeit laufenden Modernisierungsoffensive zwei (MOF II), durch die seit fünf Jahren 108 Stationen und Haltepunkte mit öffentlichen Geldern saniert werden. Die Chancen stehen eher schlecht, dass Welver noch auf diese Liste nachrückt, doch wäre die Gemeinde bei einer MOF III in den nächsten Jahren vorne dabei.

Mittlerweile hat der ZRL ein Planungsbüro beauftragt, das die verschiedenen Varianten der Bahnhofsumgestaltung prüft. Im Rahmen der Ausschuss-Sitzung am Mittwoch, 12. Februar, ab 17 Uhr werden ebenjene Planungsergebnisse inklusive Kosteneinschätzungen vorgestellt. Michal Dubbi, Geschäftsführer des Zweckverbandes Ruhr-Lippe, sowie Jörg Seelmeyer als DB-Bahnhofsmanager für die Region Dortmund sollen dabei sein.

Weiterhin auf der Tagesordnung steht die Gründung eines Wirtschaftswegeverbandes für die Gemeinde Welver im Sinne des Haushaltssanierungsplans.

Das ehemalige Kurhaus am Klosterhof 14 und das ehemalige Forstwirtschaftsgebäude am Klosterhof 16 in Kirchwelver liegen zudem im Fokus des Ausschusses: Die Planungsgesellschaft Schäper und Sander aus Lippetal hat an diesen beiden Häusern einen Erweiterungsbau Richtung Osten vorgesehen. Es liegen neue Pläne vor, nach denen der geplante Anbau eine Flucht zum ehemaligen Klostergebäude bilden soll.

Neue Pläne gibt es seitens Bündnis 90/ Die Grünen auch für Borgeln und Berwicke: Im Bereich des Pumpwerkes Borgeln schlagen sie eine Fußgängerbrücke über den Soestbach vor. Außerdem ist der Bau eines schmalen, grünen Fußweges zwischen Borgeler Mühle geplant. - lau

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